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Der Fünf-Tage-Krieg zwischen Georgien und Russland stellt die kürzeste militärische Auseinandersetzung in der Kaukasus-Region dar. Am 8. August 2008 startete der georgische Präsident Micheil Saakaschwili eine Blitzoffensive zur Rückgewinnung der abtrünnigen Provinzen Südossetien und Abchasien, scheiterte jedoch an der russischen Gegenoffensive. Trotz seiner Kürze erzeugte der Konflikt tiefgreifende Schockwellen in der internationalen Politik, da er nicht um ideologische Macht, sondern um geopolitische Interessen ging, insbesondere durch Georgiens Annäherung an den Westen und den NATO-Beitritt. Russland reagierte entschieden, um seinen Einflussbereich mit Gewalt zu sichern. Der Konflikt verdeutlichte, dass konventionelle Machtkämpfe auf internationaler Ebene zurückkehrten, während die Welt zuvor auf nichttraditionale Sicherheitsrisiken fokussiert war. Saakaschwilis Bestrebungen, die Sezessionskonflikte zu lösen, scheiterten, und die russische Anerkennung der beiden Provinzen als souveräne Staaten erschwert die Wiederherstellung Georgiens territorialer Integrität erheblich. Der Krieg hat die politische Instabilität an Europas Ostgrenzen aufgezeigt und alte Fronten zwischen NATO, USA und Russland wiederbelebt. Diese Arbeit untersucht, wie die Instabilitäten in der Kaukasus-Region, insbesondere der Russland-Georgien-Krieg 2008, die sicherheitspolitische Architektur Europas gefährden. Der Hauptteil gliedert sich in vier Abschnitte,
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Der Russland-Georgien-Krieg 2008, Nik Milosevic
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- 2010
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