
Mehr zum Buch
Das Buch behandelt zentrale Fragen zur kommerziellen Verwertbarkeit der Persönlichkeit im britischen Recht, insbesondere im Kontext des Human Rights Act 1998, der eine rasante Entwicklung der Rechtsprechung ausgelöst hat. Obwohl es keinen spezifischen Rechtsbegriff für den Persönlichkeitsschutz gibt, berücksichtigen die Gerichte den Human Rights Act, indem sie verschiedene Klagen anwenden. Die Entwicklung wird nicht nur durch den Human Rights Act beeinflusst, sondern auch durch den Impuls, Persönlichkeitsrechte als „property right“ zu gestalten. Hierbei orientieren sich die Gerichte an immaterialgüterrechtlichen Modellen, was zu komplexen Einzelfragen führt. Es besteht die Sorge, dass die Rechtsklarheit und -sicherheit durch eine schleichende Aufweichung der Schutzansätze gefährdet werden. Ein entscheidender Faktor ist, inwieweit die Gerichte kommerzielle Erwartungen von Prominenten als „property“ anerkennen, was zu überlappenden Klagen mit unterschiedlichen Grenzen führt. Das Buch untersucht den Anwendungsbereich der Europäischen Menschenrechtskonvention im Rahmen von Vertraulichkeitsklagen sowie den Schutz durch Merchandising- und Lizenzverträge. Auch indirekte Schutzmöglichkeiten durch Markenrecht und Urheberrecht werden behandelt, wobei Kommunikationsrechte eine wesentliche Rolle spielen. Abschließend wird die zukünftige Entwicklung im Recht der Rechtsfolgen skizziert, insbesondere hinsichtlich möglicher Ansprüche auf Lize
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Privacy & Publicity, Guido Westkamp
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- Erscheinungsdatum
- 2011
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