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Europa und das Ende des Kalten Krieges

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  • 84 Seiten
  • 3 Lesestunden

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1989 ist das dynamischste Epochenjahr der europäischen Geschichte seit Ende des Zweiten Weltkriegs und wirkt zugleich heute nur als umstrittener und großteils 'kalter' Erinnerungsort. Ausgehend von einer Rekonstruktion der Gründe für die Interaktion zwischen gesellschaftlichen Bewegungen und politischen Akteuren sowie einer Analyse der zentralen Entscheidungsabläufe und Interessenskonstellationen, die zum Ende des Kalten Krieges führten, werden die Ursachen für die ambivalente Rezeption in der Gegenwart reflektiert. Ein internationaler Vergleich der öffentlichen Inszenierungen dieses Jahrestages zeigt gravierende Unterschiede in der Auseinandersetzung mit einem Schlüsselereignis der Weltgeschichte in den nationalstaatlichen Arenen der Geschichtspolitik. Vor dem Hintergrund der beginnenden Globalisierung wurde ein unerwartetes Zeitfenster in der Geschichte genützt, zwanzig Jahre später sind Eiserner Vorhang und Berliner Mauer historische Artefakte geworden, deren Nachwirkungen auf die Gegenwart aber unterschätzt werden.

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Europa und das Ende des Kalten Krieges, Oliver Rathkolb

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Hardcover)
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Titel
Europa und das Ende des Kalten Krieges
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Oliver Rathkolb
Verlag
Picus
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Hardcover
Seitenzahl
84
ISBN10
3854525567
ISBN13
9783854525561
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
1989 ist das dynamischste Epochenjahr der europäischen Geschichte seit Ende des Zweiten Weltkriegs und wirkt zugleich heute nur als umstrittener und großteils 'kalter' Erinnerungsort. Ausgehend von einer Rekonstruktion der Gründe für die Interaktion zwischen gesellschaftlichen Bewegungen und politischen Akteuren sowie einer Analyse der zentralen Entscheidungsabläufe und Interessenskonstellationen, die zum Ende des Kalten Krieges führten, werden die Ursachen für die ambivalente Rezeption in der Gegenwart reflektiert. Ein internationaler Vergleich der öffentlichen Inszenierungen dieses Jahrestages zeigt gravierende Unterschiede in der Auseinandersetzung mit einem Schlüsselereignis der Weltgeschichte in den nationalstaatlichen Arenen der Geschichtspolitik. Vor dem Hintergrund der beginnenden Globalisierung wurde ein unerwartetes Zeitfenster in der Geschichte genützt, zwanzig Jahre später sind Eiserner Vorhang und Berliner Mauer historische Artefakte geworden, deren Nachwirkungen auf die Gegenwart aber unterschätzt werden.