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Wunschwelten und Opferzusammenhänge

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  • 202 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Die Akteure linker Politik sehen Menschen meist nur als vernunftbegabte Wesen, die allenfalls durch einen Mangel an Wissen und ihre Machtlosigkeit daran gehindert werden, ihre Interessen auf vernünftige Art zu vertreten. Demgegenüber will Gerhard Vinnai in seinem Buch tiefer gehende sozialpsychologische Zusammenhänge herausarbeiten, die die Möglichkeiten und Grenzen des Politischen mitbestimmen. Er zeigt, dass das Wünschen einen enormen Einfluss auf alle Lebensäußerungen unserer Gesellschaft hat. Es sorgt z. B. für eine Unvermeidbarkeit des Utopischen, die gegenwärtig vom gängigen Reden über das Ende der Utopien verdeckt wird. Wünsche wollen eine andere Realität, Opfer hingegen und die mit ihnen verknüpfte Schuld können an die Realität binden. Bestimmte Opfer sind für das Zusammenleben von Menschen notwendig. Wo angemessene Entschädigungen für sie politisch eingeklagt werden, kann das zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen. Wo aber das Opfern entfesselt wird, kann das, wie das Buch am Beispiel des Nationalsozialismus und des fundamentalistischen Terrors aufzeigt, fatale Konsequenzen zeitigen.

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Wunschwelten und Opferzusammenhänge, Gerhard Vinnai

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Paperback)
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Titel
Wunschwelten und Opferzusammenhänge
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gerhard Vinnai
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Paperback
Seitenzahl
202
ISBN10
3896918915
ISBN13
9783896918918
Reihe
Beschreibung
Die Akteure linker Politik sehen Menschen meist nur als vernunftbegabte Wesen, die allenfalls durch einen Mangel an Wissen und ihre Machtlosigkeit daran gehindert werden, ihre Interessen auf vernünftige Art zu vertreten. Demgegenüber will Gerhard Vinnai in seinem Buch tiefer gehende sozialpsychologische Zusammenhänge herausarbeiten, die die Möglichkeiten und Grenzen des Politischen mitbestimmen. Er zeigt, dass das Wünschen einen enormen Einfluss auf alle Lebensäußerungen unserer Gesellschaft hat. Es sorgt z. B. für eine Unvermeidbarkeit des Utopischen, die gegenwärtig vom gängigen Reden über das Ende der Utopien verdeckt wird. Wünsche wollen eine andere Realität, Opfer hingegen und die mit ihnen verknüpfte Schuld können an die Realität binden. Bestimmte Opfer sind für das Zusammenleben von Menschen notwendig. Wo angemessene Entschädigungen für sie politisch eingeklagt werden, kann das zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen. Wo aber das Opfern entfesselt wird, kann das, wie das Buch am Beispiel des Nationalsozialismus und des fundamentalistischen Terrors aufzeigt, fatale Konsequenzen zeitigen.