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Systematische Ganzheitlichkeit

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Einst kämpfte die Menschheit gegen Naturgefahren, von denen inzwischen viele gebannt sind – und ist nun mit menschgemachten Krisen von noch größeren Ausmaßen konfrontiert. Offenbar liegt etwas am insgesamten Erkennen im Argen. Tatsächlich zeigt sich in den Institutionen des Erkennens – verführt durch Machbarkeitsillusionen – eine eigenartige Irrationalität insofern als Probleme umso weniger untersucht werden, je grundlegender sie sind. Die Forschung verliert sich in Details und läßt sich das Wesentliche entgehen, weil sie ihre eigene Grundlage nicht lükkenlos durchschaut. Die gängigen Begriffssysteme erlauben keine kompromißlose Selbsterfassung. Die Vernachlässigung der Ganzheitlichkeit läßt Handlungen zu, die entsprechende Krisen konkret vorprogrammieren. Beispielsweise wird einerseits weithin die Objektivität von Erkenntnisgrenzen gepredigt (z. B. die Empirie als Erkenntnisbasis postulierend), während andererseits Teilwahrheiten (z. B. die Quantentheorie) als völlig sicheres Wissen hingestellt werden. Weltbilder und Techniken auf dieser Grundlage können nicht wirklich zuverlässig sein. Dieses Buch zeigt erstens, daß solche Grenzen und Selbstwidersprüche nur durch starre Glaubensformen auftreten. Es zeigt weiter, wie durch aufmerksames Zurechtfinden jenseits aller Glaubensformen eine Ganzheitlichkeit im systematisch strengen Sinne angestrebt werden kann.

Parameter

ISBN
9783826047183

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2011

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