Von der Moldau zum Ural
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Mein Großvater Alois Artinger wurde am 13. November 1887 in Neuthal (Nove Udoli), einem kleinen Dorf unmittelbar an der heutigen Grenze Tschechiens zu Bayern, geboren. Das Dorf hatte ca. 200 Einwohner und wurde nach dem 2. Weltkrieg dem Erdboden gleichgemacht. Am 1. August 1914 musste mein Großvater das erste Mal in den Krieg ziehen, wo er im 1. Weltkrieg für das k. u. k.- Reich kämp e. Nach einer Verwundung kam er Anfang September 1914 wieder nach Hause, musste aber im November wieder zu den Kämpfen nach Serbien–Montenegro, von da ging es über Ungarn und Rumänien in die Ukraine. Am 28. Februar 1915 wurde er bei den Kämpfen in den Karpaten ein zweites Mal verletzt. Am 24. September 1915 wurde er gefangen genommen und in den Ural transportiert. Dort musste er fast drei Jahre als Gefangener im Wald und bei den Bauern arbeiten. Im August 1918 gelangte er mit einem Gefangenentransport zurück in die Freiheit. Diese Erlebnisse hat mein Großvater zum Teil in einem Tagebuch sowie einem ungarischen Kalender von 1918 festgehalten und sie mit selbstgefertigten Bildern und Landkarten sowie Gedichten und Liedern ergänzt.
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Von der Moldau zum Ural, Alois Artinger
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2012
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- Titel
- Von der Moldau zum Ural
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Alois Artinger
- Verlag
- Wagner
- Erscheinungsdatum
- 2012
- ISBN10
- 3862794733
- ISBN13
- 9783862794737
- Kategorie
- Weltgeschichte
- Beschreibung
- Mein Großvater Alois Artinger wurde am 13. November 1887 in Neuthal (Nove Udoli), einem kleinen Dorf unmittelbar an der heutigen Grenze Tschechiens zu Bayern, geboren. Das Dorf hatte ca. 200 Einwohner und wurde nach dem 2. Weltkrieg dem Erdboden gleichgemacht. Am 1. August 1914 musste mein Großvater das erste Mal in den Krieg ziehen, wo er im 1. Weltkrieg für das k. u. k.- Reich kämp e. Nach einer Verwundung kam er Anfang September 1914 wieder nach Hause, musste aber im November wieder zu den Kämpfen nach Serbien–Montenegro, von da ging es über Ungarn und Rumänien in die Ukraine. Am 28. Februar 1915 wurde er bei den Kämpfen in den Karpaten ein zweites Mal verletzt. Am 24. September 1915 wurde er gefangen genommen und in den Ural transportiert. Dort musste er fast drei Jahre als Gefangener im Wald und bei den Bauern arbeiten. Im August 1918 gelangte er mit einem Gefangenentransport zurück in die Freiheit. Diese Erlebnisse hat mein Großvater zum Teil in einem Tagebuch sowie einem ungarischen Kalender von 1918 festgehalten und sie mit selbstgefertigten Bildern und Landkarten sowie Gedichten und Liedern ergänzt.