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Solidarität im Strafrecht

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  • 258 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Das Strafrecht verbietet die Beeinträchtigung gewichtiger Rechtsgüter anderer Personen. Die Frage, ob es auch zur Durchsetzung „solidarischen“ Verhaltens der Bürger zum Schutz fremder Rechtsgüter eingesetzt werden darf, wird in diesem Band behandelt. Die deutsche Rechtsordnung bejaht dies, indem sie die Verweigerung zumutbarer Hilfe bei Unglücksfällen (§ 323 c StGB) bestraft und Einzelne in Notstandssituationen zur Duldung von Eingriffen in eigene Rechtsgüter zwingt (§ 34 StGB). Im Gegensatz dazu lehnen andere Rechtsordnungen die Kriminalisierung der „Unterlassenen Hilfeleistung“ ab. Der Band versammelt Vorträge und Diskussionen einer internationalen Tagung, die sich mit der strafrechtlichen Absicherung von „moralischen“ Hilfspflichten beschäftigt. Diese fand am 5. und 6. März 2010 in Bad Homburg unter dem Thema „Solidaritätspflichten im Strafrecht – Funktion und rechtsphilosophische Begründung“ statt. Ziel war es, das Problem der strafrechtlichen Solidaritätspflichten unter Berücksichtigung der ideengeschichtlichen Tradition und rechtsvergleichenden Aspekte zu diskutieren. Ein Schwerpunkt liegt im Dialog mit Vertretern des angloamerikanischen Rechtskreises. Beiträge stammen von renommierten Wissenschaftlern, die verschiedene Perspektiven zu diesem komplexen Thema bieten.

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Solidarität im Strafrecht, Andrew von Hirsch

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Erscheinungsdatum
2013
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