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Bildfelder

Stilleben und Naturstücke des 17. Jahrhunderts

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  • 501 Seiten
  • 18 Lesestunden

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Die niederländische Stillebenmalerei des 17. Jahrhunderts nahm aktiv an den naturphilosophischen und naturwissenschaftlichen Diskursen der Zeit teil, dennoch wird sie in der Forschung bis heute vereinfachend als „realistisch-abbildende“ Kunst bezeichnet. Hier ist eine Rehabilitierung des Begriffs „Mimesis“ dringend notwendig geworden. Die Autorin unternimmt einen Neustart der Diskussion, der stärker auf die historische Diskussion des Natur- und Bildbegriffs zurückgreift. So fragt sie, inwiefern im 17. Jahrhundert mimetische Strukturen als ein biotisches Vermögen zur Reproduktion verstanden wurden. Dabei ergeben sich zwei Thesen: erstens, dass das Stilleben die beiderseitige Fähigkeit von Natur und Kunst thematisiert, Ähnlichkeiten zu erzeugen, und zweitens, dass es aus diesem Grund prädestiniert ist für eine Theoretisierung mimetischer Strukturen der Kunst im Allgemeinen.

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Bildfelder, Karin Leonhard

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Hardcover)
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Titel
Bildfelder
Untertitel
Stilleben und Naturstücke des 17. Jahrhunderts
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Karin Leonhard
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Hardcover
Seitenzahl
501
ISBN10
3050063254
ISBN13
9783050063256
Reihe
Beschreibung
Die niederländische Stillebenmalerei des 17. Jahrhunderts nahm aktiv an den naturphilosophischen und naturwissenschaftlichen Diskursen der Zeit teil, dennoch wird sie in der Forschung bis heute vereinfachend als „realistisch-abbildende“ Kunst bezeichnet. Hier ist eine Rehabilitierung des Begriffs „Mimesis“ dringend notwendig geworden. Die Autorin unternimmt einen Neustart der Diskussion, der stärker auf die historische Diskussion des Natur- und Bildbegriffs zurückgreift. So fragt sie, inwiefern im 17. Jahrhundert mimetische Strukturen als ein biotisches Vermögen zur Reproduktion verstanden wurden. Dabei ergeben sich zwei Thesen: erstens, dass das Stilleben die beiderseitige Fähigkeit von Natur und Kunst thematisiert, Ähnlichkeiten zu erzeugen, und zweitens, dass es aus diesem Grund prädestiniert ist für eine Theoretisierung mimetischer Strukturen der Kunst im Allgemeinen.