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Selbstlesen - Selbstdenken - Selbstschreiben

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Autodidakten, die als Autoren auftreten, sind bereits zu Beginn der Frühen Neuzeit zu beobachten, erlangen jedoch erst im Jahrhundert der Aufklärung breitere Beachtung. Der Begriff „Autodidakt“ bezeichnet Menschen, denen eine formale, institutionelle Bildung verwehrt blieb, die dennoch bemerkenswerte Leistungen in verschiedenen Bereichen wie Literatur, Philosophie, Wissenschaft und gesellschaftlichen Reformen erbrachten. Der Fokus liegt auf dem Zeitraum vom aufgeklärten Säkulum bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Ziel ist es, durch die Zusammenführung von Einzelforschungen eine erste Bestandsaufnahme des Phänomens der Autodidakten und der Autodidaxe zu schaffen, wobei interdisziplinärer Austausch und Diskussion im Vordergrund stehen. Besonders beleuchtet werden Autodidakten aus den „niederen Ständen“ des deutschsprachigen Raumes, deren Beiträge in den Schönen Künsten und der Literatur bislang oft mit Begriffen wie „Bauerndichter“ oder „Dorfpoeten“ umschrieben wurden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die frühe Pädagogik und deren Auseinandersetzung mit Autodidaktismus im Kontext des Philanthropismus und der Landschulreformbewegung. Zudem wird thematisiert, dass Frauen bis ins 19. Jahrhundert auf autodidaktische Anstrengungen angewiesen waren, um höhere Bildung zu erlangen. Auch Autodidakten aus den „gesitteten Ständen“ werden betrachtet, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu analysieren, während ein Blick auf andere Länder zur Dif

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Selbstlesen - Selbstdenken - Selbstschreiben, Holger Böning

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2015
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(Hardcover)
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