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Albinmüller entwarf über 100 Gebrauchsgeräte aus verschiedenen Materialien für diverse Anwendungen und war als Raumkünstler auf einflussreichen Jugendstil-Ausstellungen, darunter Turin 1902 und St. Louis 1904, sehr erfolgreich. Die Teppichfabrik, die 1883 aus der 1856 gegründeten Wollstaubfabrik Schütz hervorging, modernisierte ihre Produktpalette nach der Jahrhundertwende und integrierte Entwürfe prominenter Künstler. 1904 erhielt das Unternehmen eine Auszeichnung auf der Weltausstellung in St. Louis. Bekannte Jugendstil-Künstler wie Richard Riemerschmid und Joseph Maria Olbrich ließen Entwürfe von der Wurzener Fabrik umsetzen. Albinmüller schuf mindestens 14 Modelle für die Fabrik, darunter zwei Teppiche für die Brüsseler Weltausstellung 1910. Die Wurzener Ausstellung zeigt zudem eine Vielzahl von Gebrauchs- und Ziergegenständen aus Materialien wie Glas, Metall und Steingut sowie Fotos von Raumausstattungen und Stoffen. Albinmüller zählt neben Friedrich Adler zu den bedeutendsten Designern des Jugendstils für die Teppichfabrik. Die Ausstellung würdigt zudem das 160-jährige Jubiläum der Teppichfabrik und den 75. Todestag Albinmüllers. – Dr. Sabine Jung, Kulturhistorisches Museum Wurzen
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Der Jugendstil- und Werkbundkünstler Albinmüller (1871-1941), Sandra König
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- 2016
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