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Die klassische Betrugsdogmatik sieht sich durch neue Medien wie das Internet und mobile Telekommunikation mit bislang unbekannten Fragestellungen konfrontiert, etwa durch „Abo-Fallen“ und „Ping-Anrufe“. Der Autor argumentiert, dass beide Fälle eine Form des „Betrugs trotz wahrer Erklärung“ darstellen. Er verfolgt einen dualen Ansatz, indem er allgemeine dogmatische Figuren mit aktuellen, in Literatur und Rechtsprechung relevanten Fragestellungen verbindet. Seine zentrale These besagt, dass „Betrug trotz wahrer Erklärung“ kein Sonderfall, sondern ein Unterfall der konkludenten Täuschung ist. In einer detaillierten Analyse der Konstruktionen von „Abo-Fallen“ und „Ping-Anrufen“ hebt der Autor den jeweiligen Täuschungscharakter hervor und thematisiert die Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Tatbestandsmerkmale des Betrugs. Zudem werden sozialpsychologische Grundlagen menschlicher Kommunikation sowie die Mitverantwortung des Tatopfers beim Betrug berücksichtigt. Der Autor zeigt auf, dass die traditionelle Strafrechtsdogmatik in der Lage ist, den strafrechtlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts souverän zu begegnen. Seine abstrakten Forschungsergebnisse ermöglichen es, zukünftige Betrugskonstellationen frühzeitig zu identifizieren.
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Betrug trotz wahrer Erklärung am Beispiel von Abo-Fallen im Internet und Ping-Anrufen, Daniel Klisa
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- 2017
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- (Paperback)
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