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Schreiben als Widerstand

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Elfriede Jelinek und Herta Müller sind zwei Literaturnobelpreisträgerinnen, die sich als politische Autorinnen engagieren und in ihren Werken sowie öffentlichen Äußerungen Stellung zu Diktatur, Totalitarismus und Repression beziehen. Beide wurden für ihre Systemkritik und ihren Mut, gegen Gewalt und Ausgrenzung zu schreiben, sanktioniert und als „Nestbeschmutzerinnen“ diffamiert. Ihr zentrales Anliegen ist die Sprache und deren Zusammenhang mit Machtstrukturen und Ideologie. Der vorliegende Band, der die beiden Autorinnen in diesen Aspekten verknüpft, entstand aus einem interkulturellen und interdisziplinären Projekt der Forschungsplattform Elfriede Jelinek und des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums zwischen 2015 und 2017. Durch drei interdisziplinäre Symposien in Bukarest, Wien und Temeswar sowie länderübergreifende Lehrveranstaltungen wurde der interkulturelle Dialog zwischen WissenschaftlerInnen und Studierenden österreichischer und rumänischer Universitäten gefördert. Zudem wurde die Wahrnehmung österreichischer Literatur in Rumänien und rumänischer Literatur in Österreich gestärkt. Analysiert wurden auch die politischen Kontexte in beiden Ländern, die anhaltenden alten Strukturen und Ideologien sowie die Beziehungen zwischen Österreich und Rumänien.

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Schreiben als Widerstand, Pia Janke

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Paperback)
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Titel
Schreiben als Widerstand
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Pia Janke
Verlag
Praesens
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Paperback
Seitenzahl
503
ISBN10
3706909251
ISBN13
9783706909259
Reihe
Beschreibung
Elfriede Jelinek und Herta Müller sind zwei Literaturnobelpreisträgerinnen, die sich als politische Autorinnen engagieren und in ihren Werken sowie öffentlichen Äußerungen Stellung zu Diktatur, Totalitarismus und Repression beziehen. Beide wurden für ihre Systemkritik und ihren Mut, gegen Gewalt und Ausgrenzung zu schreiben, sanktioniert und als „Nestbeschmutzerinnen“ diffamiert. Ihr zentrales Anliegen ist die Sprache und deren Zusammenhang mit Machtstrukturen und Ideologie. Der vorliegende Band, der die beiden Autorinnen in diesen Aspekten verknüpft, entstand aus einem interkulturellen und interdisziplinären Projekt der Forschungsplattform Elfriede Jelinek und des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums zwischen 2015 und 2017. Durch drei interdisziplinäre Symposien in Bukarest, Wien und Temeswar sowie länderübergreifende Lehrveranstaltungen wurde der interkulturelle Dialog zwischen WissenschaftlerInnen und Studierenden österreichischer und rumänischer Universitäten gefördert. Zudem wurde die Wahrnehmung österreichischer Literatur in Rumänien und rumänischer Literatur in Österreich gestärkt. Analysiert wurden auch die politischen Kontexte in beiden Ländern, die anhaltenden alten Strukturen und Ideologien sowie die Beziehungen zwischen Österreich und Rumänien.