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Peter Hacks - Leben und Werk

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  • 605 Seiten
  • 22 Lesestunden

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Einer der größten deutschen Literaten des 20. Jahrhunderts – die Biografie. Auf eine Anfrage zur Person antwortete Peter Hacks provokant: 'Er ist Schriftsteller; sein Leben enthält keine äußeren Ereignisse.' Diese Aussage verweist auf sein bedeutendes Werk, das ihn als einen der sprachmächtigsten Dichter seiner Zeit ausweist. Der Platz, den der Dramatiker im Literaturbetrieb der DDR einnahm, führte jedoch zu zahlreichen 'äußeren Ereignissen', darunter Aufführungsverbote und legendäre Literaturstreits, sowie Gerüchte über sein Leben als 'Schlossherr' und als 'Salonkommunist'. Ronald Weber analysiert das Werk des Dramatikers, Lyrikers und Essayisten und hat umfangreiche Recherchen über Hacks’ Leben angestellt, indem er Archive und Nachlässe nutzte und zahlreiche Gespräche mit Zeitgenossen führte. Er beleuchtet unbekannte Aspekte von Hacks’ Arbeitsbeziehungen zu Persönlichkeiten wie Brecht und Wolfgang Langhoff sowie Freundschaften, die von intensivem geistigem Austausch geprägt waren. Die Biografie thematisiert Hacks’ Literatur, seinen Versuch, eine neue Klassik zu begründen, sein Scheitern, seine Leidenschaften und Lieben. Es ist die Lebensbeschreibung eines außergewöhnlichen Dichters und Kommunisten, dessen Positionen oft im Widerspruch zu gängigen Wahrnehmungen von Welt und Geschichte stehen.

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Peter Hacks - Leben und Werk, Ronald Weber

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
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(Hardcover)
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Titel
Peter Hacks - Leben und Werk
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ronald Weber
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Hardcover
Seitenzahl
605
ISBN10
3359013719
ISBN13
9783359013716
Reihe
Bewertung
4,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Einer der größten deutschen Literaten des 20. Jahrhunderts – die Biografie. Auf eine Anfrage zur Person antwortete Peter Hacks provokant: 'Er ist Schriftsteller; sein Leben enthält keine äußeren Ereignisse.' Diese Aussage verweist auf sein bedeutendes Werk, das ihn als einen der sprachmächtigsten Dichter seiner Zeit ausweist. Der Platz, den der Dramatiker im Literaturbetrieb der DDR einnahm, führte jedoch zu zahlreichen 'äußeren Ereignissen', darunter Aufführungsverbote und legendäre Literaturstreits, sowie Gerüchte über sein Leben als 'Schlossherr' und als 'Salonkommunist'. Ronald Weber analysiert das Werk des Dramatikers, Lyrikers und Essayisten und hat umfangreiche Recherchen über Hacks’ Leben angestellt, indem er Archive und Nachlässe nutzte und zahlreiche Gespräche mit Zeitgenossen führte. Er beleuchtet unbekannte Aspekte von Hacks’ Arbeitsbeziehungen zu Persönlichkeiten wie Brecht und Wolfgang Langhoff sowie Freundschaften, die von intensivem geistigem Austausch geprägt waren. Die Biografie thematisiert Hacks’ Literatur, seinen Versuch, eine neue Klassik zu begründen, sein Scheitern, seine Leidenschaften und Lieben. Es ist die Lebensbeschreibung eines außergewöhnlichen Dichters und Kommunisten, dessen Positionen oft im Widerspruch zu gängigen Wahrnehmungen von Welt und Geschichte stehen.