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Johann Fischart, genannt Mentzer

Frühneuzeitliche Autorschaft im intermedialen Kontext

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  • 337 Seiten
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Johann Fischart (ca. 1547–1590) war ein vielseitiger Herausgeber, Übersetzer und Autor, der nach seinem Jurastudium in der Straßburger Offizin seines Schwagers arbeitete. Sein umfangreiches Werk umfasst etwa 70 Texte, die Konfessionspolemik, satirische Arbeiten und Romanübersetzungen beinhalten. Fischart edierte Fachliteratur aus den Bereichen Musik, Alchemie, Paracelsismus und Recht und nutzte das populäre Medium des Einblattdrucks für verschiedene Themen. Seine thematische Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Schreibweisen wider: Er übersetzt Rabelais' Gargantua und ediert gleichzeitig den berüchtigten Hexenhammer. Als Verfasser polemischer Beiträge gegen die Papstkirche veröffentlicht er zudem eine illustrierte Papstgeschichte. Diese Ambivalenz ist das Ergebnis der religiösen Pluralität in Straßburg und seiner Tätigkeit in einer Offizin. Fischarts Orientierung auf Markterfolg und die Anpassung an die Bedürfnisse seiner Leser zeigen seine intellektuelle Flexibilität. Die Beiträge des Bandes beleuchten Fischarts verschiedene Arbeitsfelder, seine intermedialen Arrangements und die Ergebnisse seiner Zusammenarbeit mit Holzreißern wie Tobias Stimmer und Jost Amann sowie seine Musik-Schriften. Besonderes Augenmerk gilt Fischarts Rolle als Übersetzer, seiner Gattungspoetik, Sprachreflexion und seinem spielerischen Umgang mit Wissen und Sprache seiner Zeit.

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Johann Fischart, genannt Mentzer, Tobias Bulang

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2019
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