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In fremden Häusern

Polen und Juden in Niederschlesien nach 1945

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  • 216 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Polen eine radikale Transformation seines Regimes, eine Neuausrichtung seiner Grenzen und eine Umsiedlung der Bevölkerung. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse infolge internationaler Abkommen erzählt das Buch die ambivalente Geschichte von polnischen und polnisch-jüdischen Siedlern aus den im Osten an die Sowjetunion verlorenen Gebieten, die sich nun in den »Heimen« von Deutschen und deutschen Juden in den im Westen annektierten Regionen wiederfanden. Das Nach- und Nebeneinander von nach Westen geflohenen deutschen Siedlern, von Polen, die gerade erst einen erzwungenen Bevölkerungsaustausch erduldet hatten, und von überlebenden polnischen Juden, die widerwillig zu Erben des materiellen und kulturellen Eigentums altehrwürdiger, im Holocaust vernichteter deutsch-jüdischer Gemeinden wurden, wird dabei mit einem besonderem Fokus auf die menschlichen und persönlichen Erfahrungen, die mit den Änderungen der Besitzverhältnisse einhergingen, ungeschönt beschrieben. Aus der Chronologie des Verlusts und der Aneignung von Objekten ergibt sich eine neue Sichtweise auf die Herausbildung der polnischen Nachkriegsgesellschaft.

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In fremden Häusern, Anna Holzer Kawalko

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
In fremden Häusern
Untertitel
Polen und Juden in Niederschlesien nach 1945
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
216
ISBN10
3525302126
ISBN13
9783525302125
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Polen eine radikale Transformation seines Regimes, eine Neuausrichtung seiner Grenzen und eine Umsiedlung der Bevölkerung. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse infolge internationaler Abkommen erzählt das Buch die ambivalente Geschichte von polnischen und polnisch-jüdischen Siedlern aus den im Osten an die Sowjetunion verlorenen Gebieten, die sich nun in den »Heimen« von Deutschen und deutschen Juden in den im Westen annektierten Regionen wiederfanden. Das Nach- und Nebeneinander von nach Westen geflohenen deutschen Siedlern, von Polen, die gerade erst einen erzwungenen Bevölkerungsaustausch erduldet hatten, und von überlebenden polnischen Juden, die widerwillig zu Erben des materiellen und kulturellen Eigentums altehrwürdiger, im Holocaust vernichteter deutsch-jüdischer Gemeinden wurden, wird dabei mit einem besonderem Fokus auf die menschlichen und persönlichen Erfahrungen, die mit den Änderungen der Besitzverhältnisse einhergingen, ungeschönt beschrieben. Aus der Chronologie des Verlusts und der Aneignung von Objekten ergibt sich eine neue Sichtweise auf die Herausbildung der polnischen Nachkriegsgesellschaft.