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Warum die Erziehung des Geistes nicht veraltet ist

Zur Aktualität von Sprangers und Litts Konzeptionen der Selbstbildung und Selbsterziehung

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In der Postmoderne ist das ›Selbst‹ als Fundament der Selbstbildung und Selbsterziehung obsolet, da es dezentriert wurde. Die moderne Auslegung der geisteswissenschaftlichen Pädagogik ist daher nicht mehr relevant. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Erziehung des Geistes veraltet ist; vielmehr hängt es von der Interpretation des Begriffs ›Geist‹ ab und davon, wie man die postmodernen Herausforderungen meistert. Litt verstand Geist als grundlegendes ›Prinzip des Seins‹, wobei Erziehung als Unterstützung zur Selbsterziehung betrachtet wurde, um das ›egoistische Ich‹ zu einem ›höheren Ich‹ zu entwickeln. Seit den 1960er Jahren wurde der Begriff des veredelten Selbst durch den aus der Arbeitswelt stammenden Qualifikationsbegriff ersetzt, der heute durch den Kompetenzbegriff dominiert wird. Bildung fokussiert sich nun auf Kompetenzen statt auf Geist. Neuhumanistische Selbstbildung ist somit zu einer effektiven Ausbildung für egoistische Selbstverwirklichung geworden. Dem kann entgegengewirkt werden, indem ›selbst‹ kleingeschrieben wird, was die Verantwortung des Individuums betont. Obwohl es Gründe gibt, den Subjektbegriff abzulehnen, bleibt die geistige Dimension der Selbsterziehung zentral. Bildung und Mündigkeit erfordern Selbstaufklärung und Selbstkritik, auch wenn sie keine festen Grundlagen bieten. Der Mensch ist potenziell zur Vernunft fähig, was die Notwendigkeit der Erziehung des Geistes und der Selbstbildung unterstreic

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Warum die Erziehung des Geistes nicht veraltet ist, Dietmar Langer

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Erscheinungsdatum
2023
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