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Im zweiten Band wird die Situation von Exilanten während des Zweiten Weltkriegs beleuchtet. Fritz Landshoff, der sich zufällig in London aufhält, wird als „feindlicher Ausländer“ interniert, kann jedoch nach New York fliehen. Walter Landauer und Irmgard Keun kämpfen in Amsterdam um ein Visum zur Ausreise und tauchen vorerst unter, während Emanuel Querido sich in Laren zurückzieht. Der Querido Verlag wird vom Reichssicherheitshauptamt durchsucht. Lion Feuchtwanger wird in Südfrankreich erneut interniert, flieht mit amerikanischer Hilfe in die USA und schreibt über seine Erlebnisse. In Los Angeles widmet er sich seinen Romanen, sieht sich jedoch mit Verdächtigungen des FBI konfrontiert. Klaus Mann tritt in die US-Armee ein und kämpft in Europa. Arnold Zweig gerät in Haifa in Schwierigkeiten, als er öffentlich Deutsch spricht und wird aufgrund von Unruhen evakuiert. In seinem Roman „Das Beil von Wandsbek“ thematisiert er das Versagen des Durchschnittsmenschen im Dritten Reich. Nach dem Krieg werden die Emigranten eingeladen, beim Aufbau eines antifaschistischen Deutschlands zu helfen, doch Feuchtwanger bleibt staatenlos. Schließlich kehrt Zweig nach fünfzehn Jahren Exil nach Berlin zurück und erhält die Anerkennung, die ihm in Palästina verwehrt blieb. Landshoff versucht, in Amsterdam mit dem Querido Verlag neu zu beginnen, sieht sich jedoch mit zahlreichen Schwierigkeiten konfrontiert.
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Bücher schreiben und verlegen im Exil 1940-1949, Maik Grote
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- 2023
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