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Die Kunst des Skandals

Eine deutsche Operngeschichte seit 1945

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Opernskandale faszinieren sowohl das Publikum als auch das Feuilleton, sind jedoch als wissenschaftliches Thema bislang wenig erforscht. Hinter diesen Skandalen verbirgt sich oft mehr als nur ein kurzfristiger medialer Aufreger. Der Protest gegen künstlerische Darbietungen offenbart häufig überholte ästhetische und gesellschaftliche Normen, deren Gültigkeit fraglich geworden ist und die neu verhandelt werden müssen. Diese Studie betrachtet Opernskandale als entscheidende Wendepunkte in der Theatergeschichte und spannt einen historischen Bogen von den umkämpften Uraufführungen der Nachkriegsmoderne über den Traditionsbruch des Neu-Bayreuther Aufführungsstils bis hin zu den Konflikten um das Regietheater in der Oper der letzten Jahre. Aus einer deutsch-deutschen Perspektive wird aufgezeigt, wie Opernskandale den ästhetischen Diskurs und die Aufführungspraxis beeinflusst haben. Zudem wird untersucht, wie sich die Form von Skandalen in unterschiedlichen politischen Systemen verändert hat, insbesondere im Kontext gesellschaftlicher und medialer Umbrüche. Diese Analyse eröffnet neue Einsichten in die Wechselwirkungen zwischen Kunst, Gesellschaft und den sich wandelnden Normen der Aufführungskultur.

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Die Kunst des Skandals, Robert Sollich

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Die Kunst des Skandals
Untertitel
Eine deutsche Operngeschichte seit 1945
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Robert Sollich
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3865258786
ISBN13
9783865258786
Reihe
Beschreibung
Opernskandale faszinieren sowohl das Publikum als auch das Feuilleton, sind jedoch als wissenschaftliches Thema bislang wenig erforscht. Hinter diesen Skandalen verbirgt sich oft mehr als nur ein kurzfristiger medialer Aufreger. Der Protest gegen künstlerische Darbietungen offenbart häufig überholte ästhetische und gesellschaftliche Normen, deren Gültigkeit fraglich geworden ist und die neu verhandelt werden müssen. Diese Studie betrachtet Opernskandale als entscheidende Wendepunkte in der Theatergeschichte und spannt einen historischen Bogen von den umkämpften Uraufführungen der Nachkriegsmoderne über den Traditionsbruch des Neu-Bayreuther Aufführungsstils bis hin zu den Konflikten um das Regietheater in der Oper der letzten Jahre. Aus einer deutsch-deutschen Perspektive wird aufgezeigt, wie Opernskandale den ästhetischen Diskurs und die Aufführungspraxis beeinflusst haben. Zudem wird untersucht, wie sich die Form von Skandalen in unterschiedlichen politischen Systemen verändert hat, insbesondere im Kontext gesellschaftlicher und medialer Umbrüche. Diese Analyse eröffnet neue Einsichten in die Wechselwirkungen zwischen Kunst, Gesellschaft und den sich wandelnden Normen der Aufführungskultur.