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Grammatical gaps: definition, typology and theory

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Grammatiken sind metaphorisch Anweisungen zum richtigen Gebrauch einer Sprache. Interessanterweise zeigen sie Lücken, die entstehen, weil für bestimmte Bereiche Regeln fehlen oder sich widersprechen, was deren Anwendung erschwert. Diese grammatischen Lücken, deren Relevanz für eine realistische Grammatiktheorie Marga Reis erstmals hervorgehoben hat, sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Forschung geraten. Das Sonderheft versammelt Arbeiten zu verschiedenen Arten von Lücken und verdeutlicht die Bedeutung der Erforschung grammatischer Lücken. Die Beiträge umfassen Themen wie unerwartete finite Verbformen im Deutschen, die Markierung von Definitheit in Schweizerdeutsch, Norwegisch, Färöisch und Elfdalian, sowie die Auswirkungen des Fehlens von Aspekt im Deutschen auf den Sprachwandel. Weitere Themen sind morphologische Lücken in der Bildung von Verbaldiminutiven im Alemannischen, syntaktische Paradigmen in vergleichenden und relativen Sätzen, die Typologie der Kasuskonkurrenz in kopflosen Relativen und der Einfluss von Geschlecht und Sex auf die Übereinstimmung in deutschen Relativsätzen. Abschließend wird die Frage behandelt, was als Lücke zählt, insbesondere im Kontext typologischer Hierarchien.

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Grammatical gaps: definition, typology and theory, Thomas Strobel

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Grammatical gaps: definition, typology and theory
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas Strobel
Verlag
Buske, H
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3967692906
ISBN13
9783967692907
Reihe
Beschreibung
Grammatiken sind metaphorisch Anweisungen zum richtigen Gebrauch einer Sprache. Interessanterweise zeigen sie Lücken, die entstehen, weil für bestimmte Bereiche Regeln fehlen oder sich widersprechen, was deren Anwendung erschwert. Diese grammatischen Lücken, deren Relevanz für eine realistische Grammatiktheorie Marga Reis erstmals hervorgehoben hat, sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Forschung geraten. Das Sonderheft versammelt Arbeiten zu verschiedenen Arten von Lücken und verdeutlicht die Bedeutung der Erforschung grammatischer Lücken. Die Beiträge umfassen Themen wie unerwartete finite Verbformen im Deutschen, die Markierung von Definitheit in Schweizerdeutsch, Norwegisch, Färöisch und Elfdalian, sowie die Auswirkungen des Fehlens von Aspekt im Deutschen auf den Sprachwandel. Weitere Themen sind morphologische Lücken in der Bildung von Verbaldiminutiven im Alemannischen, syntaktische Paradigmen in vergleichenden und relativen Sätzen, die Typologie der Kasuskonkurrenz in kopflosen Relativen und der Einfluss von Geschlecht und Sex auf die Übereinstimmung in deutschen Relativsätzen. Abschließend wird die Frage behandelt, was als Lücke zählt, insbesondere im Kontext typologischer Hierarchien.