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Behandelt werden grundlegende Fragen der Rechtsordnung: Grundrechte und Verfassung, Grundfragen des Arbeitsrechts, Richterstaat und Gesamtkodifikation sowie Reformwege des Rechts. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis von Rechtstheorie und Rechtspraxis, wobei das Grundgesetz als dogmatischer Ansatzpunkt dient. Ramm, bekannt für seine scharfe Kritik am Bundesarbeitsgericht, bleibt bei seiner Ablehnung des Richterstaats, auch in Bezug auf das Bundesverfassungsgericht. Er trennt methodisch Rechtsanwendung von Rechtspolitik und fordert eine arbeitsrechtliche Kodifikation, hebt die Bedeutung privater Schiedsgerichtsbarkeit und Schlichtung hervor und deutet den Tarifvertrag privatrechtlich. Zudem zeigt er sich offen für die Soziologie und deren Analyse der Arbeitsrechtswissenschaft. Der Sammelband thematisiert die Grundrechte und die Verfassungsfrage sowie die Suche nach neuen Wegen. Ramms Interesse gilt insbesondere den sozialen Grundrechten und dem Recht auf Arbeit. Er wendet einen weiten soziologisch-juristischen Verfassungsbegriff auf Arbeitsbeziehungen an, analysiert den Arbeitsmarkt und skizziert einen Rahmen für europäisches Individualarbeitsrecht. Als unbequemer Autor fordert er die Neustrukturierung des juristischen Studiums und die Gründung eines Zentrums für Rechtspolitik. Die Fortentwicklung der Lehre vom Idealtypus bildet den theoretischen Schlusspunkt, während die „Bestandsaufnahme“ in das Gesamtwerk einführt. Ein Regist
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Zum freiheitlichen sozialen Rechtsstaat, Thilo Ramm
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- Erscheinungsdatum
- 1999
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