Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Darwins gefährliche Erben

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Darwins Evolutionstheorie wird oft als Überleben des Stärkeren missverstanden, während die Realität für Biologen weitaus komplexer ist. Fortgeschrittene genetische Studien führen zu einer Sichtweise, in der "egoistische Gene" um Vorherrschaft innerhalb von Organismen kämpfen, wodurch die Arten selbst in den Hintergrund treten. Andere Biologen vertreten die Ansicht, dass sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren die Entwicklung eines Organismus beeinflussen. Steven Rose, ein Biochemiker, der sich mit dem Gedächtnis beschäftigt, positioniert sich klar auf dieser Seite des Arguments. Er bietet faszinierende Einblicke in den Einfluss der Chemie auf die körperliche Entwicklung und betont die empfindliche Balance zwischen DNA und Umwelt. Rose empfindet die häufigen Behauptungen, Wissenschaftler hätten Gene für sexuelle Orientierung oder kriminelles Verhalten entdeckt, als empörend und gefährlich. Er kritisiert einfache Antworten auf komplexe Prozesse und greift die von Wissenschaftlern wie Richard Dawkins vertretene Auffassung an, dass Genetik das Schicksal bestimmt. Roses Argumentation fordert ein differenziertes Verständnis der Evolution, das die Wechselwirkungen zwischen Genetik und Umwelt in den Vordergrund stellt.

Buchkauf

Darwins gefährliche Erben, Steven P. R. Rose

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,0
Gut
2 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Darwins gefährliche Erben
Sprache
Deutsch
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Hardcover
Seitenzahl
362
ISBN10
3406459072
ISBN13
9783406459078
Reihe
Originaltitel
Lifelines
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Darwins Evolutionstheorie wird oft als Überleben des Stärkeren missverstanden, während die Realität für Biologen weitaus komplexer ist. Fortgeschrittene genetische Studien führen zu einer Sichtweise, in der "egoistische Gene" um Vorherrschaft innerhalb von Organismen kämpfen, wodurch die Arten selbst in den Hintergrund treten. Andere Biologen vertreten die Ansicht, dass sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren die Entwicklung eines Organismus beeinflussen. Steven Rose, ein Biochemiker, der sich mit dem Gedächtnis beschäftigt, positioniert sich klar auf dieser Seite des Arguments. Er bietet faszinierende Einblicke in den Einfluss der Chemie auf die körperliche Entwicklung und betont die empfindliche Balance zwischen DNA und Umwelt. Rose empfindet die häufigen Behauptungen, Wissenschaftler hätten Gene für sexuelle Orientierung oder kriminelles Verhalten entdeckt, als empörend und gefährlich. Er kritisiert einfache Antworten auf komplexe Prozesse und greift die von Wissenschaftlern wie Richard Dawkins vertretene Auffassung an, dass Genetik das Schicksal bestimmt. Roses Argumentation fordert ein differenziertes Verständnis der Evolution, das die Wechselwirkungen zwischen Genetik und Umwelt in den Vordergrund stellt.