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In Zeiten ökonomischen Mangels oder Globalisierung steht Solidarität auf dem Prüfstand. Es scheint ein Gegensatz zwischen Selbstverwirklichung und Solidarität zu bestehen, wobei solidarisches Handeln oft als hinderlich für Eigeninteressen wahrgenommen wird. Doch könnte Solidarität auch als eine Form der Selbsterhaltung betrachtet werden, die notwendig ist, um eigene Interessen zu wahren. Eine ethische oder weltanschauliche Fundierung ist für Solidarität erforderlich, da traditionelle religiöse Werte und gesellschaftspolitische Ideale an Verbindlichkeit verloren haben. Um solidarisches Handeln als Maßstab für die eigene Lebensführung zu etablieren, bedarf es einer neuen Begründung. Die Autoren untersuchen interdisziplinär das Spannungsfeld zwischen Solidarität und Selbstverwirklichung, beginnend mit der sozialphilosophischen und theologischen Fundierung des Solidaritätsbegriffs. Es wird erörtert, inwiefern Solidarität als Gestaltungsprinzip für Rechtsstaatlichkeit, transnationale Beziehungen, soziale Lebensformen und ökonomische Prinzipien fungieren kann. Psychologische Analysen beleuchten altersbedingte Herausforderungen an die Solidarität sowie deren Rolle in Geschlechterbeziehungen. Zudem werden Aspekte der Solidarität im psychotherapeutischen Bereich, sowohl in Einzel- als auch in Gruppentherapien, betrachtet. Abschließend wird das Thema literaturwissenschaftlich analysiert, insbesondere die Beziehung zwischen Autor und Les
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Solidarität und Selbstverwirklichung, Joachim Küchenhoff
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- 2001
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