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Die alltagssprachliche Metapher wird in der Kognitiven Linguistik als Ausdruck systematischer Denkstrukturen betrachtet und tritt besonders in abstrakten Diskursdomänen auf. Diese Arbeit untersucht die Bereiche Geistestätigkeit, Wirtschaft, Wissenschaft und Religion durch umfangreiche Metaphernstudien, hauptsächlich unter Verwendung englischen und deutschen Sprachmaterials. Die kognitive Metapherntheorie von Lakoff und Johnson wird in ihren Grundzügen erörtert und mit konkurrierenden Ansätzen verglichen. Als Vorläufer der Theorie werden Kant, Blumenberg und Weinrich vorgestellt, wobei Teilaspekte kritisch revidiert und um die diachronische Dimension ergänzt werden. Die zentrale Unidirektionalitätsthese wird empirisch in einer Untersuchung zum Metaphernverständnis überprüft. Das Buch bietet eine detaillierte Handlungsanweisung zur onomasiologisch-kognitiven Metaphernanalyse. Die Darstellung der Theorie ist lesergerecht und wird durch verständliche, gut ausgewählte Beispiele illustriert. Es eignet sich hervorragend als Einführung, auch für Studenten ohne starke theoretische Vorkenntnisse. Die vorgestellten Ergänzungen sind auch für Forscher von Interesse. Die Argumentation ist klar und schlüssig, was das Werk zu einer Bereicherung für die kognitive Semantik macht und es sowohl Semantikforschern als auch anderen Linguisten empfiehlt. Der Autor, Olaf Jäkel, ist Universitätsprofessor für Anglistik/Linguistik an der Universität Flen
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Wie Metaphern Wissen schaffen, Olaf Jäkel
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2003
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