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In der Universitätsbibliothek Mannheim [Sammlung Desbillons] befindet sich ein bislang unbekannter ungedruckter Vergiltext mit Marginalien des französischen Humanisten François Guyet, einem scharfsinnigen Philologen aus dem Kreis um die Gebrüder Du Puy, die das geistige Klima ihrer Zeit maßgeblich prägten. Guyet kommentierte mehrere späthumanistische Editionen klassischer lateinischer und griechischer Texte, dichtete und sammelte Material für eine lateinische Etymologie. Er wurde von späteren Gelehrten wie Wilamowitz geschätzt und wird auch in heutigen Texteditionen zitiert. Sein historischer und philologischer Kommentar zu Vergil gewährt Einblick in die Ansichten der Renaissancehumanisten zu antiken Autoren sowie zu Erziehungspraktiken und Textinterpretationen. Auf Grundlage seines breiten Wissens und seiner Fachkenntnis der Textüberlieferung schlug Guyet zahlreiche Konjekturen und radikale Athetesen vor. Zudem enthält der Kommentar Anmerkungen zu Etymologie, Grammatik und historischem Kontext. Handschrift, Tintenfarbe und Streichungen belegen wiederholte Überarbeitungen. Guyets Kommentar wurde später vom Jesuiten François Desbillons kommentiert.
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Die Edition der handschriftlichen Randnoten des François Guyet (1575 - 1655) zu Vergil, Sandra Eichfelder
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- 2008
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