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Organische Leuchtdioden (OLEDs) sind Flächenstrahler, die auf flexible und semitransparente Substrate aufgebracht werden können, was innovative Produkte wie selbstleuchtende Fenster und rollbare Bildschirme ermöglicht. Aktuell sind OLEDs jedoch hauptsächlich auf kleinformatige Anwendungen wie Smartphone-Displays beschränkt. Ein Grund dafür ist die schwer skalierbare Herstellungsmethode aus der Gasphase sowie die Verwendung seltener und teurer Metalle wie Iridium. Diese Arbeit adressiert diese Herausforderungen durch die Weiterentwicklung einer flüssigprozessierbaren Materialklasse von elektrolumineszenten Kupfer(I)komplexen und neuen Konzepten für effiziente Mehrschicht-OLEDs. Die verbesserten Materialklassen zeigen im grünen Spektralbereich eine Emissionsquantenausbeute von nahezu 100 %, was ihre Anwendung in OLEDs attraktiv macht. Zudem wurde die Grundlage für nasschemisch hergestellte Mehrschicht-OLEDs geschaffen, indem thermisch- und selbst-vernetzte Emissionsschichten durch Modifikation der Komplexe hergestellt wurden. Ein herausragendes Ergebnis ist ein grün leuchtendes OLED-Bauteil mit einer Effizienz von 73 cd A-1 (externe Quanteneffizienz: 23.2 %), ohne Auskopplungstechnologien. Diese Kupferkomplexe gehören zu den effizientesten bekannten OLED-Leuchtstoffen.
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Zweikernige Kupfer(I)-Komplexe als OLED-Leuchtstoffe, Daniel Volz
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- 2014
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