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Tsubame

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1. September 1923: Ein gewaltiges Erdbeben erschüttert die Gegend um Tokio. Inmitten einer erregten, verzweifelten Menschenmenge flieht die zwölfjährige Mariko mit ihrer Mutter auf einen nahen Hügel. Während sie noch gebannt auf die brennende Stadt starren, beginnen erste Gerüchte zu kursieren, Koreaner hätten die Brände gelegt. Schnell wendet sich die Stimmung gegen die verhassten Fremdlinge. Nur knapp entkommt das Mädchen dem Volkszorn. Es findet Schutz in einem kirchlichen Kinderheim, erhält einen japanischen Namen, passt sich an. Die Mutter sieht es nie wieder. Aki Shimazakis ebenso knappe wie eindringliche Kurzromane entfalten einen ganzen Erzählkosmos: eine Familiengeschichte im Schatten weltgeschichtlicher Ereignisse. Im Zentrum von „Tsubame“ ( „Die Schwalben“ ) steht das grausame Schicksal koreanischer Immigranten in Japan, der Makel des Fremdseins, der Schmerz der Erinnerung.

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Tsubame, Aki Shimazaki

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
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Titel
Tsubame
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Aki Shimazaki
Verlag
Kunstmann
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Hardcover
ISBN10
3888973503
ISBN13
9783888973505
Reihe
Originaltitel
Tsubame
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
1. September 1923: Ein gewaltiges Erdbeben erschüttert die Gegend um Tokio. Inmitten einer erregten, verzweifelten Menschenmenge flieht die zwölfjährige Mariko mit ihrer Mutter auf einen nahen Hügel. Während sie noch gebannt auf die brennende Stadt starren, beginnen erste Gerüchte zu kursieren, Koreaner hätten die Brände gelegt. Schnell wendet sich die Stimmung gegen die verhassten Fremdlinge. Nur knapp entkommt das Mädchen dem Volkszorn. Es findet Schutz in einem kirchlichen Kinderheim, erhält einen japanischen Namen, passt sich an. Die Mutter sieht es nie wieder. Aki Shimazakis ebenso knappe wie eindringliche Kurzromane entfalten einen ganzen Erzählkosmos: eine Familiengeschichte im Schatten weltgeschichtlicher Ereignisse. Im Zentrum von „Tsubame“ ( „Die Schwalben“ ) steht das grausame Schicksal koreanischer Immigranten in Japan, der Makel des Fremdseins, der Schmerz der Erinnerung.