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In einem verschneiten fränkischen Wald macht der Lizenziat Nicolai Röschlaub eine schreckliche Entdeckung: eine blutüberströmte Leiche ohne Hände und mit entstelltem Gesicht. Der grausigste Anblick sind die Augen des Toten, die der Mörder an einen Baum gespießt hat, mit der eingravierten Mahnung: "In te ipsum redi -- Schaue in Dich selbst!" Einzige Zeugin ist eine geheimnisvolle, verführerische junge Frau, in die Nicolai sich immer mehr verliebt. Doch sie ist nicht das einzige Rätsel, das sich der Aufklärung des Falls entgegenstellt. Der dubiose Justizrat Di Tassi, der Nicolai anheuert, arbeitet für Machthaber mit undurchsichtigen Motiven und ist nur einer von vielen Akteuren, die im späten 18. Jahrhundert um die Herrschaft im Deutschen Reich kämpfen. Während Nicolai versucht, das Geheimnis der Unbekannten zu lüften, gerät er tiefer in den Strudel von Gewalt und dem Konflikt zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung, in dessen Zentrum ein Buch steht, das ein neues Zeitalter einleitet und eine alte Welt zum Verschwinden bringt. Wolfram Fleischhauer nutzt in seinem vierten Roman die Mittel des historischen Romans, um eine spannende und intelligent konstruierte Handlung zu entwickeln. Trotz der bekannten Themen von Aufklärung, feudalistischer Unterdrückung und religiösem Fanatismus gelingt es ihm, überraschende Aspekte herauszuarbeiten. Fleischhauer erweist sich als Meister präziser Effekte und assoziativer Dichte, voll Anspielunge
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Das Buch in dem die Welt verschwand, Wolfram Fleischhauer
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- 2003
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