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Die zwei und vierzig jährige Äffin

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  • 232 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Dieser Roman war ein Affront gegen die guten Sitten, den rechten Glauben und alle Konventionen. Mitten in der »Goethezeit« erschien ein anonymes Werk, in dem unerhörte Dinge erzählt wurden: Die Zwei und vierzig jährige Äffin (1800), laut Untertitel »Das vermaledeiteste Märchen unter der Sonne«. Das krude Buch ist getränkt mit hohnlachendem Nihilismus, zugleich gespickt mit literarischen Anspielungen, es verbindet blasphemische Freigeistigkeit mit hemmungsloser Freizügigkeit. Dergleichen gab es vorher nicht. Heroine des Romans ist eine äthiopische femme fatale, die voller Klug-, Geil- und Bosheit adelige und geistliche Strohköpfe des Alten Reichs dazu benutzt, ihr Vermögen zu vermehren. Zum Ende ihrer lustvollen Laufbahn wird sie damit eine gelehrte Akademie stiften. Ein Bildungsroman also der grundsätzlich anderen Art, der vom selbstbestimmten Leben einer farbigen Frau erzählt, die alte weiße Männer ob ihrer Impotenz verspottet, gleichgeschlechtliche Liebe gutheißt und Selbstmord begrüßt. In Österreich und anderen Territorien wurde das skandalöse Buch sofort verboten. Nun wird der Roman zum 250. Geburtstag seines Autors Michael Kosmeli wiederaufgelegt, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von dem Literarhistoriker Dirk Sangmeister.

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Die zwei und vierzig jährige Äffin, Michael Kosmeli

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
Einband
(Hardcover)
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Titel
Die zwei und vierzig jährige Äffin
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michael Kosmeli
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
232
ISBN10
3946990754
ISBN13
9783946990758
Reihe
Schlagwörter
Belletristik
Beschreibung
Dieser Roman war ein Affront gegen die guten Sitten, den rechten Glauben und alle Konventionen. Mitten in der »Goethezeit« erschien ein anonymes Werk, in dem unerhörte Dinge erzählt wurden: Die Zwei und vierzig jährige Äffin (1800), laut Untertitel »Das vermaledeiteste Märchen unter der Sonne«. Das krude Buch ist getränkt mit hohnlachendem Nihilismus, zugleich gespickt mit literarischen Anspielungen, es verbindet blasphemische Freigeistigkeit mit hemmungsloser Freizügigkeit. Dergleichen gab es vorher nicht. Heroine des Romans ist eine äthiopische femme fatale, die voller Klug-, Geil- und Bosheit adelige und geistliche Strohköpfe des Alten Reichs dazu benutzt, ihr Vermögen zu vermehren. Zum Ende ihrer lustvollen Laufbahn wird sie damit eine gelehrte Akademie stiften. Ein Bildungsroman also der grundsätzlich anderen Art, der vom selbstbestimmten Leben einer farbigen Frau erzählt, die alte weiße Männer ob ihrer Impotenz verspottet, gleichgeschlechtliche Liebe gutheißt und Selbstmord begrüßt. In Österreich und anderen Territorien wurde das skandalöse Buch sofort verboten. Nun wird der Roman zum 250. Geburtstag seines Autors Michael Kosmeli wiederaufgelegt, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von dem Literarhistoriker Dirk Sangmeister.