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"Gaia am Spülstein"

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Der vorliegenden Studie gelingt der Brückenschlag zwischen der aktuellen Diskussion um die Geschlechterdifferenz und der feministisch-theologischen Kritik an der traditionellen Rede von Gott: Welche Konsequenzen hat die - sich im Kontext der Postmoderne vollziehende - Ausdifferenzierung der Weiblichkeitsdeutungen für die Versuche, die Weiblichkeit Gottes zu denken? In exemplarischen begriffsgeschichtlichen Analysen, die von Michel Foucaults Machtanalyse und Horkheimer/Adornos Aufklärungskritik ihren Ausgangspunkt nehmen, wird die feministische Auseinandersetzung mit dem philosophischen Subjektbegriff nachvollzogen. Der zweite Teil führt in die feministischen Weiblichkeitstheorien ein, die starre, männlich markierte Subjektivitätskonzeptionen durch die Dekonstruktion der (Geschlechter-)identitäten in Frage stellen. Er bewertet die aktuellen poststrukturalistischen Weiblichkeitsentwürfe im Hinblick auf ihre Bedeutung für die feministische Theologie. Das letzte Kapitel schließt die Verständnislücke zwischen dem feministischen Denken in der Postmoderne und einer 'Theologie nach dem Tode Gottes'. Es trägt Bausteine einer feministischen Theologie zusammen, die die Auflösung festgelegter Weiblichkeits- und Männlichkeitsvorstellungen mit der Kritik an einem statischen, hierarchisierenden Gottesbild zusammendenkt.

Parameter

ISBN
9783861101611
Verlag
Röhrig

Kategorien

Buchvariante

1998

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