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In Zeiten gesellschaftlicher und kirchlicher Umbrüche stellt sich die Frage nach der Berufung zu spezifischen Dienstämtern. Ist der Ruf zum Priestertum in einer laikalen Kirche und säkularisierten Gesellschaft noch vernehmbar? Antworten ergeben sich aus der historischen Erfassung von Berufung und dem gegenwärtigen Priesterbild. Anhand konziliarer Dokumente werden grundlegende Eignungskriterien sowie Ausnahmeregelungen erarbeitet. Themen wie Frauenpriestertum, Zölibat, Sexualität und Missbrauch werden behandelt, ebenso die psychischen und physischen Voraussetzungen (z.B. Zöliakie, Alkoholismus, AIDS) und die Kompetenz der zuständigen kirchlichen Organe. Der zweite Teil konkretisiert den Ausbildungsweg, beginnend mit der Aufnahme ins Priesterseminar und den liturgischen Beauftragungen (Lektorat, Akolythat, Admissio) bis zu den Skrutinien vor den Weihen (Diakonat, Presbyterat). Krisensituationen führen oft zu Brüchen in der Berufung, die aus dem Versagen kirchlicher Ausbildungsverantwortlicher resultieren. Grenzüberschreitungen geschehen im Gewissensbereich (forum internum) durch Verletzungen der Intimsphäre, meist aufgrund psychischer Untersuchungen und unklarer Kompetenzabgrenzung. Ungerechtfertigte Beurteilungen können angefochten und Schadenersatzforderungen geltend gemacht werden. Relevante Dokumente und Literaturhinweise vervollständigen den Themenbereich.
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Voraussetzungen für die Zulassung zum Priestertum, Walter Weinberger
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- 2011
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- (Paperback)
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