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Alles hat seine Zeit

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Ein beinahe archaischer Roman über die uralten Themen von Schuld, Sühne, Gut und Böse. Ennio Flaiano erzählt, wie ein junger italienischer Offizier durch unglückliche Zufälle zum Mörder wird. Vor der beeindruckenden Kulisse Nordafrikas entfaltet sich ein packendes psychologisches Kammerspiel. Nach einer Autopanne findet sich der Held allein im äthiopischen Busch. Eine Begegnung mit einer rätselhaften Frau führt zu einer Katastrophe: Sein Schuss trifft ein wildes Tier und tötet die Frau. Quälende Selbstvorwürfe und die Angst vor Entdeckung plagen ihn, während ein schlimmer Verdacht aufkommt: Er könnte sich mit Lepra infiziert haben. Von Todesangst getrieben, versucht er, zur Küste zu gelangen und ein Schiff nach Italien zu erreichen. Auf seiner dramatischen Flucht wird er mit existenziellen Fragen und der absurden Komik auswegloser Situationen konfrontiert. Flaiano beleuchtet präzise die Skrupel und Schuldgefühle seines Helden, der zwischen Selbstanklage und Rechtfertigung, Hoffnung und Verzweiflung schwankt. „Ein Meisterwerk der Stille, der Nachdenklichkeit, der Langsamkeit“, beschreibt Elke Heidenreich. Ausgezeichnet mit dem „Premio Strega“, Italiens höchstem Literaturpreis.

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Alles hat seine Zeit, Ennio Flaiano

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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(Hardcover)
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Titel
Alles hat seine Zeit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ennio Flaiano
Verlag
Manesse
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Hardcover
Seitenzahl
394
ISBN10
3717515543
ISBN13
9783717515548
Reihe
Erstveröffentlichung
1947
Originaltitel
Tempo di uccidere
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Ein beinahe archaischer Roman über die uralten Themen von Schuld, Sühne, Gut und Böse. Ennio Flaiano erzählt, wie ein junger italienischer Offizier durch unglückliche Zufälle zum Mörder wird. Vor der beeindruckenden Kulisse Nordafrikas entfaltet sich ein packendes psychologisches Kammerspiel. Nach einer Autopanne findet sich der Held allein im äthiopischen Busch. Eine Begegnung mit einer rätselhaften Frau führt zu einer Katastrophe: Sein Schuss trifft ein wildes Tier und tötet die Frau. Quälende Selbstvorwürfe und die Angst vor Entdeckung plagen ihn, während ein schlimmer Verdacht aufkommt: Er könnte sich mit Lepra infiziert haben. Von Todesangst getrieben, versucht er, zur Küste zu gelangen und ein Schiff nach Italien zu erreichen. Auf seiner dramatischen Flucht wird er mit existenziellen Fragen und der absurden Komik auswegloser Situationen konfrontiert. Flaiano beleuchtet präzise die Skrupel und Schuldgefühle seines Helden, der zwischen Selbstanklage und Rechtfertigung, Hoffnung und Verzweiflung schwankt. „Ein Meisterwerk der Stille, der Nachdenklichkeit, der Langsamkeit“, beschreibt Elke Heidenreich. Ausgezeichnet mit dem „Premio Strega“, Italiens höchstem Literaturpreis.