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Emanzipatorische Wissenschaftskritik

in Zeiten von Klimakrise & Pandemie

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  • 320 Seiten
  • 12 Lesestunden

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»Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.« Dieser Satz von Marx und Engels galt lange als linker Gemeinplatz. Selbst die Naturwissenschaft, das haben postkoloniale und feministische Forschungen nachdrücklich gezeigt, ist nicht frei von herrschaftlichen Vorannahmen und Interessen. Linke Kritik bezog sich dementsprechend auch auf die Wissenschaft im Kapitalismus. Aktuelle Entwicklungen lassen Zweifel aufkommen, ob dies heute noch selbstverständlich ist: In der Klimabewegung und anlässlich der Covid-19-Pandemie wenden sich auch Linke an die Wissenschaft im Singular, nicht zuletzt um sich von esoterischen Spinner:innen und rechten Klimawandel- bzw. Corona-Leugner:innen abzugrenzen. Die Wissenschaft aber gibt es nicht – das sollte spätestens seit ihren Verstrickungen in die NSVernichtungsmaschinerie, die Produktion von Atomwaffen und in die Legitimierung patriarchaler und kolonialer Verhältnisse klar sein. Der Band lotet deshalb die Aktualität emanzipatorischer Wissenschaftskritik aus. Mit Beiträgen u. a. von Mona Singer, Alex Demirovic, Eva Gelinsky, Julia Lis, Franz Schandl, Camila Moreno, Thomas Schmidinger.

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Emanzipatorische Wissenschaftskritik, Martin Birkner

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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Titel
Emanzipatorische Wissenschaftskritik
Untertitel
in Zeiten von Klimakrise & Pandemie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Martin Birkner
Erscheinungsdatum
2022
Seitenzahl
320
ISBN10
3854769148
ISBN13
9783854769149
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
2,5 von 5 Sternen
Beschreibung
»Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.« Dieser Satz von Marx und Engels galt lange als linker Gemeinplatz. Selbst die Naturwissenschaft, das haben postkoloniale und feministische Forschungen nachdrücklich gezeigt, ist nicht frei von herrschaftlichen Vorannahmen und Interessen. Linke Kritik bezog sich dementsprechend auch auf die Wissenschaft im Kapitalismus. Aktuelle Entwicklungen lassen Zweifel aufkommen, ob dies heute noch selbstverständlich ist: In der Klimabewegung und anlässlich der Covid-19-Pandemie wenden sich auch Linke an die Wissenschaft im Singular, nicht zuletzt um sich von esoterischen Spinner:innen und rechten Klimawandel- bzw. Corona-Leugner:innen abzugrenzen. Die Wissenschaft aber gibt es nicht – das sollte spätestens seit ihren Verstrickungen in die NSVernichtungsmaschinerie, die Produktion von Atomwaffen und in die Legitimierung patriarchaler und kolonialer Verhältnisse klar sein. Der Band lotet deshalb die Aktualität emanzipatorischer Wissenschaftskritik aus. Mit Beiträgen u. a. von Mona Singer, Alex Demirovic, Eva Gelinsky, Julia Lis, Franz Schandl, Camila Moreno, Thomas Schmidinger.