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Schuld und Leid

1945/2022- Das Trauma von Flucht und Vertreibung

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  • 350 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Im Frühjahr 2022 kommen täglich tausende Flüchtlinge, vor allem Mütter mit Kindern aus der Ukraine, an den Hauptbahnhöfen deutscher Städte an. Diese Bilder wecken schmerzhafte Erinnerungen an die Vertreibung von 14 Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg, als Hunderttausende ums Leben kamen. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine löst eine Zeitenwende aus, die die deutsche Politik zwingt, ihren Umgang mit der Vergangenheit zu überdenken. Plötzlich wird die jahrzehntelange Zurückhaltung in militärischen Fragen infrage gestellt. Die Schuld der Vergangenheit wird als Grund gesehen, militärisch aufzurüsten und der Bedrohung der Freiheit entgegenzutreten. Alte Tabus, wie die Waffenlieferungen an die Ukraine, fallen. Die Autoren stellen zentrale Fragen zur deutschen Verantwortung: Darf Putins Krieg die Verantwortung für die Gräueltaten der Nazi-Zeit relativieren? Dürfen die Deutschen, die als Täter gelten, auch als Opfer wahrgenommen werden? Und ist es legitim, an ihr Leid zu erinnern? Das Buch beleuchtet den Kampf um das Gedächtnis der Vertriebenen und die Bedeutung dieser Themen für das Selbstverständnis der Republik. Es wird diskutiert, ob die Bundesrepublik sich in einer „Denkmalsinflation“ verstrickt, während der Ukraine-Krieg die Debatten um Gedenkorte und die Rolle Polens und anderer europäischer Länder neu entfacht.

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Schuld und Leid, Thomas Kreutzmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
Schuld und Leid
Untertitel
1945/2022- Das Trauma von Flucht und Vertreibung
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
350
ISBN10
3813211177
ISBN13
9783813211177
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Im Frühjahr 2022 kommen täglich tausende Flüchtlinge, vor allem Mütter mit Kindern aus der Ukraine, an den Hauptbahnhöfen deutscher Städte an. Diese Bilder wecken schmerzhafte Erinnerungen an die Vertreibung von 14 Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg, als Hunderttausende ums Leben kamen. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine löst eine Zeitenwende aus, die die deutsche Politik zwingt, ihren Umgang mit der Vergangenheit zu überdenken. Plötzlich wird die jahrzehntelange Zurückhaltung in militärischen Fragen infrage gestellt. Die Schuld der Vergangenheit wird als Grund gesehen, militärisch aufzurüsten und der Bedrohung der Freiheit entgegenzutreten. Alte Tabus, wie die Waffenlieferungen an die Ukraine, fallen. Die Autoren stellen zentrale Fragen zur deutschen Verantwortung: Darf Putins Krieg die Verantwortung für die Gräueltaten der Nazi-Zeit relativieren? Dürfen die Deutschen, die als Täter gelten, auch als Opfer wahrgenommen werden? Und ist es legitim, an ihr Leid zu erinnern? Das Buch beleuchtet den Kampf um das Gedächtnis der Vertriebenen und die Bedeutung dieser Themen für das Selbstverständnis der Republik. Es wird diskutiert, ob die Bundesrepublik sich in einer „Denkmalsinflation“ verstrickt, während der Ukraine-Krieg die Debatten um Gedenkorte und die Rolle Polens und anderer europäischer Länder neu entfacht.