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Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler folgten der Einladung der Herausgeber und des Berlin-Brandenburger Bildungswerks e. V. zu einem Symposium am 4. November 2019 im KulturGut Berlin-Marzahn. Das Thema lautete "Zweimal Deutschland - Soziale Politik in zwei deutschen Staaten - Herausforderungen, Gemeinsamkeiten, getrennte Wege". Die Konferenzbeiträge bilden die Grundlage des vorliegenden Buches. Während der Mainstream im Jubiläumsjahr 2019/2020 den Anschluss der DDR an die Bundesrepublik mit Feiern einer "friedlichen Revolution" feiert, wird hier eine kritische Auseinandersetzung angestoßen. Es werden Fakten rekonstruiert, weiße Flecken der gesamtdeutschen Geschichte ausgefüllt und vergessene Ereignisse ins Licht gerückt. Die Autorinnen und Autoren, Historiker, Politikwissenschaftler und Philosophen, die sowohl in der DDR als auch in der BRD sozialisiert wurden, skizzieren die gesamtdeutsche Geschichte seit 1945. Diese umfasst die Entstehung und Entwicklung zweier Staaten und die letzten drei Jahrzehnte eines vereinten Deutschlands, das mehr ist als eine erweiterte alte BRD. Es gibt Gewinner und Verlierer der Einheit, und die Kluft zwischen Ost und West bleibt bestehen. Vor allem wird ein gesamtdeutsch funktionierender Kapitalismus beschrieben, der die soziale Ungleichheit vertieft. Beiträge stammen von verschiedenen Wissenschaftlern, die unterschiedliche Perspektiven einbringen.
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Zweimal Deutschland - Soziale Politik in zwei deutschen Staaten - Herausforderungen, Gemeinsamkeiten, getrennte Wege, Stefan Bollinger
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- 2020
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- (Paperback)
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