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Burg und Verkehr

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Die Behauptung, dass Burgen, Straßen und Verkehrswege, insbesondere Flüsse, beherrscht oder kontrolliert wurden, wird oft wiederholt, doch die praktische Umsetzung dieser Kontrolle bleibt selten beleuchtet. Historiker verweisen auf Quellen, die die Erhebung von Zöllen als wichtiges Recht des burgsitzenden Adels und des Landesherrn belegen, während der Schutz von Reisenden eine ihrer Pflichten war. Die Rolle der Burgen in diesem Kontext wirft Fragen auf: Konnten Straßen direkt von der Burg aus gesperrt werden, etwa durch Beschuss? War es entscheidend, dass die Burgmannschaft schnellen Zugang zur Straße hatte? Wurden zusätzliche Anlagen benötigt, um den Zugriff zu sichern? Und war die Hauptfunktion einer Burg tatsächlich die Sicherung eines Verkehrsweges, oder eher die eines Siedlungsraumes, wobei die Nähe zu Verkehrswegen möglicherweise nur ein Nebeneffekt war? Die Beiträge in diesem Band nähern sich diesen Fragen mit verschiedenen methodischen Ansätzen und behandeln Einzelthemen, die große Teile Mitteleuropas umfassen. Sie entstanden größtenteils aus einer Tagung in Boppard im Jahr 2017, einer Region, in der der Burgenbau stark von den Zöllen verschiedener Landesherren geprägt wurde. Der Obere Mittelrhein, bekannt für seine Burgenlandschaft und zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt, war auch der Ort eines Jubiläums der Wartburg-Gesellschaft, die ihre 20. Jahrestagung zu „Burg und Verkehr“ feierte.

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Burg und Verkehr, Autorenkollektiv

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2020
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(Hardcover)
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