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Dominion

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1952. Twelve years have passed since Churchill lost to the appeasers and Britain surrendered to Nazi Germany after Dunkirk. As the long German war against Russia rages on in the east, the British people find themselves under dark authoritarian rule: the press, radio and television are controlled; the streets patrolled by violent auxiliary police and British Jews face ever greater constraints. There are terrible rumours too about what is happening in the basement of the German Embassy at Senate House. Defiance, though, is growing. In Britain, Winston Churchill's Resistance organization is increasingly a thorn in the government's side. And in a Birmingham mental hospital an incarcerated scientist, Frank Muncaster, may hold a secret that could change the balance of the world struggle for ever. Civil Servant David Fitzgerald, secretly acting as a spy for the Resistance, is given the mission by them to rescue his old friend Frank and get him out of the country.

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Dominion, C. J. Sansom

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Erscheinungsdatum
2012
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(Hardcover)
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C.J. Sansom, der traurigerweise letztes Jahr nach langer schwerer Krankheit verstorben ist, hat mit der "Shardlake"-Serie eine historisch-juristische Meisterleistung geschaffen. Die Annahme, dass ihm dies auch mit seinem politisch-geschichtlichen Roman "Feindesland" gelungen ist, kann leider nicht behauptet werden. Der Plot ist die entsetzliche Annahme, dass Deutschland den 2. WK gewonnen und sich mit Großbritannien verbündet hat. Die zeitgeschichtlichen Abläufe und Personen, wie der britische Nazi Mosley, der in dieser Konstellation britischer Innenminister ist, die Gruppe der Revolutionäre um Churchill, sind, hätte dieses schreckliche geschichtliche Szenario stattgefunden, realistisch gezeichnet. Die vom Autor erfundenen Hauptfiguren der Geschichte, niedrige Beamte des britischen Unrechtsregimes, die widerständig aktiv werden, die genretypischen Randfiguren um sie herum, sind schablonenhaft, ihre Handlunge, ganzes Wesen erwartbar. Die gesamte Geschichte, die sich hauptsächlich um ein Geheimnis, welches ein verwirrter Physiker hüten muss, ist schwach, der Ablauf einer Entführung kindisch als Idee und auch genau so gezeichnet, nicht wirklich nachvollziehbar. Sansom bezieht sich in seinem Epilog auf den Roman "Vaterland" von Robert Harris, und als Kenner dieses grandiosen Werkes weiß man von Anfang an, wer der Ideengeber für den Nachfolger war, diese more or less- Kopie reicht allerdings nicht an das Original heran.