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Der große Wirtschafts-Transfer von Ost nach West nach 1945 - Tausende Ostbetriebe bauten den Westen auf - Bestandsaufnahme nach

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  • 750 Seiten
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"Wer nicht mit uns geht, sondern mit den reaktionären Kräften, wird in unserer Zone rücksichtslos liquidiert und vernichtet ...", so der SED-Chef von Leipzig, Lohagen, am 9. Oktober 1947. Die Stalinisten verfolgten eine klare Devise, die zur Abwanderung vieler erfolgreicher Unternehmen in den Westen führte. Diese Exilbetriebe wuchsen in der Bundesrepublik oft über den Vorkriegsstand hinaus, schufen neue Industriezweige und trugen erheblich zum westdeutschen Wirtschaftswunder bei. Im Gegensatz dazu büßten die enteigneten, „volkseigenen“ Unternehmen in Sachsen und Mitteldeutschland sukzessive ihre Effektivität und Exportfähigkeit ein; nach vierzig Jahren waren 90% der Betriebe abgewirtschaftet. Das Buch dokumentiert den Aufstieg im Westen und den Niedergang bekannter Firmen wie Wella, Audi und Villeroy & Boch sowie Leipziger Verlage wie Brockhaus und Reclam. Auch Chemnitzer Maschinenbauer und Textilhersteller siedelten sich im Westen neu an. Es wird erläutert, warum Ostdeutschland nicht aufholt, und die verheerenden Auswirkungen der Demontagen von 1945/48 sowie die exzessive Enteignungspolitik des marxistisch-leninistischen Staates werden thematisiert. Diese Maßnahmen führten zur Flucht tausender traditionsreicher Betriebe nach Westdeutschland und trugen entscheidend dazu bei, dass die Bundesrepublik zum Exportweltmeister wurde. Die Folgen dieses wirtschaftlichen Vernichtungsfeldzuges sind bis heute spürbar.

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Der große Wirtschafts-Transfer von Ost nach West nach 1945 - Tausende Ostbetriebe bauten den Westen auf - Bestandsaufnahme nach, Hermann Golle

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Erscheinungsdatum
2021
Einband
(Paperback)
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Titel
Der große Wirtschafts-Transfer von Ost nach West nach 1945 - Tausende Ostbetriebe bauten den Westen auf - Bestandsaufnahme nach
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hermann Golle
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
Seitenzahl
750
ISBN10
3957538807
ISBN13
9783957538802
Reihe
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Beschreibung
"Wer nicht mit uns geht, sondern mit den reaktionären Kräften, wird in unserer Zone rücksichtslos liquidiert und vernichtet ...", so der SED-Chef von Leipzig, Lohagen, am 9. Oktober 1947. Die Stalinisten verfolgten eine klare Devise, die zur Abwanderung vieler erfolgreicher Unternehmen in den Westen führte. Diese Exilbetriebe wuchsen in der Bundesrepublik oft über den Vorkriegsstand hinaus, schufen neue Industriezweige und trugen erheblich zum westdeutschen Wirtschaftswunder bei. Im Gegensatz dazu büßten die enteigneten, „volkseigenen“ Unternehmen in Sachsen und Mitteldeutschland sukzessive ihre Effektivität und Exportfähigkeit ein; nach vierzig Jahren waren 90% der Betriebe abgewirtschaftet. Das Buch dokumentiert den Aufstieg im Westen und den Niedergang bekannter Firmen wie Wella, Audi und Villeroy & Boch sowie Leipziger Verlage wie Brockhaus und Reclam. Auch Chemnitzer Maschinenbauer und Textilhersteller siedelten sich im Westen neu an. Es wird erläutert, warum Ostdeutschland nicht aufholt, und die verheerenden Auswirkungen der Demontagen von 1945/48 sowie die exzessive Enteignungspolitik des marxistisch-leninistischen Staates werden thematisiert. Diese Maßnahmen führten zur Flucht tausender traditionsreicher Betriebe nach Westdeutschland und trugen entscheidend dazu bei, dass die Bundesrepublik zum Exportweltmeister wurde. Die Folgen dieses wirtschaftlichen Vernichtungsfeldzuges sind bis heute spürbar.