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Eigentum verpflichtet

Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand

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  • 179 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Seit der Washingtoner Erklärung von 1998 ist die Provenienzforschung eine zentrale Aufgabe von Museen. Das Zeppelin Museum hat in einem vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekt die Provenienzen seiner Kunstwerke untersucht. Besonders ist, dass die Sammlung erst nach 1945 entstand. Sowohl vor als auch nach dem Krieg erworbene Kunstwerke könnten eine problematische Vorgeschichte haben. Das Zeppelin Museum hat sich frühzeitig mit den Herausforderungen der Provenienzforschung nach 1945 auseinandergesetzt. Dabei rückten die Netzwerke der Nachkriegs-Kunsthändler*innen in den Fokus, und es wurde deutlich, dass viele Kunstexpert*innen, die während des NS-Regimes Karriere machten, weiterhin eine bedeutende Rolle spielten. Die Ergebnisse dieser Forschung flossen in eine Ausstellung ein, die 2018 eröffnet wurde. Im Jahr 2019 fand im Museum eine Fachtagung mit internationalen Expert*innen statt. Die Publikation verbindet die Ergebnisse des Forschungsprojekts, dokumentiert die Ausstellung und vertieft diese durch die Beiträge der Tagung. Die Aufsätze befassen sich mit der Sammlungsgeschichte des Museums sowie spezifischen Aspekten, wie der problematischen Provenienz eines Gemäldes von Otto Dix und dem Kunsthändler Benno Griebert. Zudem wird die Forschungsgeschichte anderer Institutionen von deren Provenienzforscher*innen exemplarisch vorgestellt, mit einem Fokus auf die Strukturen des Kunstmarkts rund um den Bodensee.

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Eigentum verpflichtet, Hedwig Döbele

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Erscheinungsdatum
2020
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