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Latenter Antisemitismus?

Die Kriminalisierung von Brüsseler Juden durch die belgische Ausländerpolizei (1880–1930)

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Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs radikalisierte in Deutschland antisemitische Bewegungen und belebte einen tief verwurzelten Hass auf Juden. In Belgien hingegen gab es zwischen 1880 und 1930 keine explizit antisemitische Bewegung. Der Sieg im Ersten Weltkrieg trug nicht zur Stärkung antisemitischer Ideologien bei. Dennoch zeigen Untersuchungen, dass es vor den 1930er Jahren latenten Antisemitismus in Belgien gab. Die Haltung der belgischen Behörden während des Zweiten Weltkriegs war stark von einem xenophoben Habitus geprägt, mit unbewussten Reflexen der Exklusion und sozialen Stigmatisierung. Angesichts der Erkenntnis, dass der belgische Antisemitismus während des Zweiten Weltkriegs stark xenophob war, erschien es sinnvoll, den latenten Antisemitismus in Belgien zu untersuchen, insbesondere in Bezug auf ausländische Juden. Die folgende Studie konzentriert sich auf die Haltung der öffentlichen Sicherheitsorgane, der Sûreté publique, gegenüber ausländischen Juden in Cureghem, einem Einwandererviertel von Brüssel, seit der Wende vom langen 19. zum kurzen 20. Jahrhundert. Die Untersuchung der Latenz erfolgt auf drei Ebenen: chronologisch, politisch und sozial.

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Latenter Antisemitismus?, Yasmina Zian

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2020
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