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August Sander. Sardinien. Sardegna.

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  • 287 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Im Jahr 1927 reiste August Sander (1876–1964) mit einem Kunsthistoriker nach Sardinien, um eine umfangreiche Photokampagne zu starten, die sich als einzigartig in seinem Werk erweist. Dies war Sanders einziger längerer Auslandsaufenthalt zum Zweck der Fotografie. Glücklicherweise blieben die Bilder dieser Kampagne unveröffentlicht, da das Buchprojekt scheiterte. Heute können wir das Versäumte nachholen. Bei seiner Reise hatte Sander bereits ein dokumentarisches Projekt über die Menschen, Architektur und Landschaft des Rheinlands erprobt. In Sardinien, einem ihm fremden Land mit bäuerlichen Lebensformen, war er ein erfahrener moderner Fotograf. Die nun erstmals zugänglichen Bilder zeigen, wie wenig der Fotograf in der Lage war, die Realität in formale Strukturen zu bringen – meist dominiert das Chaos der archaischen Realität. Zudem wird Kennern des heutigen Sardiniens das Herz schwer, wenn sie den in Bildern konservierten Zustand der Insel betrachten. Mit seinen 80 Jahre alten Aufnahmen wird Sander zum Archäologen der Lebensverhältnisse und der Gestalt des alten, vormodernen Sardinien.

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August Sander. Sardinien. Sardegna., August Sander

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Erscheinungsdatum
2011
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(Hardcover)
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Titel
August Sander. Sardinien. Sardegna.
Sprache
Deutsch, Italienisch
Autor*innen
August Sander
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Hardcover
Seitenzahl
287
ISBN10
3829604335
ISBN13
9783829604338
Reihe
Beschreibung
Im Jahr 1927 reiste August Sander (1876–1964) mit einem Kunsthistoriker nach Sardinien, um eine umfangreiche Photokampagne zu starten, die sich als einzigartig in seinem Werk erweist. Dies war Sanders einziger längerer Auslandsaufenthalt zum Zweck der Fotografie. Glücklicherweise blieben die Bilder dieser Kampagne unveröffentlicht, da das Buchprojekt scheiterte. Heute können wir das Versäumte nachholen. Bei seiner Reise hatte Sander bereits ein dokumentarisches Projekt über die Menschen, Architektur und Landschaft des Rheinlands erprobt. In Sardinien, einem ihm fremden Land mit bäuerlichen Lebensformen, war er ein erfahrener moderner Fotograf. Die nun erstmals zugänglichen Bilder zeigen, wie wenig der Fotograf in der Lage war, die Realität in formale Strukturen zu bringen – meist dominiert das Chaos der archaischen Realität. Zudem wird Kennern des heutigen Sardiniens das Herz schwer, wenn sie den in Bildern konservierten Zustand der Insel betrachten. Mit seinen 80 Jahre alten Aufnahmen wird Sander zum Archäologen der Lebensverhältnisse und der Gestalt des alten, vormodernen Sardinien.