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"Ein Kind des Verkehrs"?

Über die allmähliche Verfertigung des Rechts am Beispiel der Sicherungsübereignung um 1900

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Die Sicherungsübereignung, obwohl nicht im Gesetz verankert, spielt eine zentrale Rolle in der Diskussion um außergesetzliche Rechtserzeugung. Historische Umbrüche, wie die Weimarer Republik und die Zeit des Nationalsozialismus, beeinflussten die Wahrnehmung und Legitimität dieser Rechtsfigur. Kritiken an der Gesetzgebungstechnik des BGB und der Idee des "Führerwillens" führten zu einer tiefgreifenden Methodendiskussion. Bedeutende Juristen wie Franz Wieacker und Karl Larenz trugen zur Klärung des Verhältnisses zwischen Rechtsfortbildung und gesetzlichem Recht bei, was bis heute das Selbstverständnis der Zivilrechtswissenschaft prägt.

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"Ein Kind des Verkehrs"?, Andrea Czelk

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Paperback)
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Titel
"Ein Kind des Verkehrs"?
Untertitel
Über die allmähliche Verfertigung des Rechts am Beispiel der Sicherungsübereignung um 1900
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Andrea Czelk
Verlag
Nomos
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Paperback
Seitenzahl
338
ISBN13
9783756014460
Reihe
Beschreibung
Die Sicherungsübereignung, obwohl nicht im Gesetz verankert, spielt eine zentrale Rolle in der Diskussion um außergesetzliche Rechtserzeugung. Historische Umbrüche, wie die Weimarer Republik und die Zeit des Nationalsozialismus, beeinflussten die Wahrnehmung und Legitimität dieser Rechtsfigur. Kritiken an der Gesetzgebungstechnik des BGB und der Idee des "Führerwillens" führten zu einer tiefgreifenden Methodendiskussion. Bedeutende Juristen wie Franz Wieacker und Karl Larenz trugen zur Klärung des Verhältnisses zwischen Rechtsfortbildung und gesetzlichem Recht bei, was bis heute das Selbstverständnis der Zivilrechtswissenschaft prägt.