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Die geheimen Drahtzieher : Macht und Einfluss der Studentenverbindungen

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  • 301 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Sie vermummen sich und schlagen einander bei Mensuren Narben in die Gesichter; auf ihren Kommersen sitzen als „Alte Herren“ Minister und Generaldirektoren. Wer weiß jedoch, wie sie wirklich funktionieren? Hans Magenschab schildert, wie die europäische Geschichte anders verlaufen wäre, hätten sich die Eliten an den Hochschulen nicht von angeblich großen deutschen Dichtern und Denkern vereinnahmen lassen. Deutschnationalismus vergiftete die Buden, der Hass auf Franzosen, Slawen und Juden die Herzen der deutschen Universitäts-Elite bis zum Ersten Weltkrieg. Unterdessen wühlten die österreichischen Waffenstudenten gegen die Habsburgermonarchie – sie wollten den „Anschluss“ an das Deutsche Reich. Was sie betrieben, war Hochverrat, und rechte Burschenherrlichkeit spielte nicht zuletzt eine eminente Rolle beim Aufstieg der Nazis. Dennoch wurde das Farbstudententum nach 1945 mit allerhöchster Protektion von Bundesbrüdern wieder zum Leben erweckt – von katholischer wie nationaler Seite. Warum aber hat es noch immer Zulauf? Spielen Freunderlwirtschaft, Neonazismus, religiöser Fanatismus eine Rolle – und wenn ja, welche? Jedenfalls werden weiterhin blutige Mensuren geschlagen und der Rechtsradikalismus betreibt systematisch die Zerstörung eines integrierten Europa.

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Die geheimen Drahtzieher : Macht und Einfluss der Studentenverbindungen, Hans Magenschab

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Hardcover),
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Titel
Die geheimen Drahtzieher : Macht und Einfluss der Studentenverbindungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hans Magenschab
Verlag
Styria
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Hardcover
Seitenzahl
301
ISBN10
3222133441
ISBN13
9783222133442
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Sie vermummen sich und schlagen einander bei Mensuren Narben in die Gesichter; auf ihren Kommersen sitzen als „Alte Herren“ Minister und Generaldirektoren. Wer weiß jedoch, wie sie wirklich funktionieren? Hans Magenschab schildert, wie die europäische Geschichte anders verlaufen wäre, hätten sich die Eliten an den Hochschulen nicht von angeblich großen deutschen Dichtern und Denkern vereinnahmen lassen. Deutschnationalismus vergiftete die Buden, der Hass auf Franzosen, Slawen und Juden die Herzen der deutschen Universitäts-Elite bis zum Ersten Weltkrieg. Unterdessen wühlten die österreichischen Waffenstudenten gegen die Habsburgermonarchie – sie wollten den „Anschluss“ an das Deutsche Reich. Was sie betrieben, war Hochverrat, und rechte Burschenherrlichkeit spielte nicht zuletzt eine eminente Rolle beim Aufstieg der Nazis. Dennoch wurde das Farbstudententum nach 1945 mit allerhöchster Protektion von Bundesbrüdern wieder zum Leben erweckt – von katholischer wie nationaler Seite. Warum aber hat es noch immer Zulauf? Spielen Freunderlwirtschaft, Neonazismus, religiöser Fanatismus eine Rolle – und wenn ja, welche? Jedenfalls werden weiterhin blutige Mensuren geschlagen und der Rechtsradikalismus betreibt systematisch die Zerstörung eines integrierten Europa.