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Otto I, Otto II. und ihr Verhältnis zu Byzanz

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Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen dem ostfränkisch-deutschen Reich und Byzanz, beginnend mit der Kaiserkrönung Ottos I. 962, die die kaiserlose Zeit in Westeuropa beendete und die Tradition des Römischen und Karolingerreichs wiederbelebte. Diese Entwicklung führte zu einer Konkurrenz mit dem Byzantinischen Reich, das den Anspruch erhob, der alleinige Rechtsnachfolger der antiken römischen Kaiser zu sein. Die Existenz zweier Kaiser widersprach der universalen Auffassung des Kaisertums. Der Fokus liegt auf den Beziehungen Ottos I. und Ottos II. zu Byzanz, insbesondere in den umstrittenen Gebieten Unter- und Mittelitalien sowie der Interpretation der Kaiserwürde und deren Akzeptanz in Byzanz. Ein zentraler Aspekt ist die Brautsuche Ottos I. für seinen Sohn, um die Anerkennung seines Kaisertums durch Byzanz zu sichern. Der Vergleich der Byzanzpolitik beider Kaiser wird ebenfalls behandelt. Wichtige Erkenntnisse stammen aus der Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg, die über 30 Jahre nach den Ereignissen verfasst wurde, und dem Gesandtschaftsbericht des Bischofs Liutprand von Cremona, der die sich verändernde Sicht Byzanz auf Otto I. dokumentiert. Liutprands negative Darstellung 19 Jahre nach seiner Lobeshymne auf Byzanz reflektiert auch persönliche Kränkungen aufgrund seiner Erfahrungen in Konstantinopel.

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Otto I, Otto II. und ihr Verhältnis zu Byzanz, Eric Petermann

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2007
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(Paperback)
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