Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Entromantisierte Naturdarstellungen als Metapher des Unbewussten in Theodor Storms "Schweigen". Natur-Topoi zwischen Romantik und Realismus

Autor*innen

Parameter

  • 24 Seiten
  • 1 Lesestunde

Mehr zum Buch

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Die Entdeckung des Unbewussten, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht die Naturdarstellung in der Übergangsphase von Romantik und Realismus anhand der Novelle Schweigen von Theodor Storm. Storm verwendet romantische Topoi, deren märchenhafte Szenen jedoch ins Wahrscheinliche umschlagen. Der Titel Schweigen fordert zur Interpretation auf, und die Arbeit zielt darauf ab, die stummen Zeichen der Naturdarstellung zu deuten. Zunächst werden grundlegende Aussagen über das Unbewusste sowie die Naturvorstellungen der beiden Epochen behandelt, auf denen die spätere Textbeobachtung basiert. Die Argumentation stützt sich vor allem auf Sonja Klimeks Thesen zu literarischen Landschaften. Die Entromantisierungsprozesse der Naturdarstellung werden ebenfalls beleuchtet. Im Abschluss wird untersucht, inwieweit Storm Naturräume nutzt, um das Unbewusste seiner Figur Rudolf von Schlitz darzustellen. In der Literatur dient die Naturbeschreibung oft als Projektionsmittel des Ungreifbaren. Besonders Wald, Gebirge und Topografie fungieren als Metaphern, die je nach literarischer Epoche variieren. In der Romantik ist der Wald ein verlockender und unheimlicher Ort, während im Realismus die Natur ihre magischen Werte und die Fähigkeit, zu sprechen, verliert.

Buchkauf

Entromantisierte Naturdarstellungen als Metapher des Unbewussten in Theodor Storms "Schweigen". Natur-Topoi zwischen Romantik und Realismus, Carolin Will

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Entromantisierte Naturdarstellungen als Metapher des Unbewussten in Theodor Storms "Schweigen". Natur-Topoi zwischen Romantik und Realismus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Carolin Will
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
24
ISBN13
9783346250483
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Poesie
Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Die Entdeckung des Unbewussten, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht die Naturdarstellung in der Übergangsphase von Romantik und Realismus anhand der Novelle Schweigen von Theodor Storm. Storm verwendet romantische Topoi, deren märchenhafte Szenen jedoch ins Wahrscheinliche umschlagen. Der Titel Schweigen fordert zur Interpretation auf, und die Arbeit zielt darauf ab, die stummen Zeichen der Naturdarstellung zu deuten. Zunächst werden grundlegende Aussagen über das Unbewusste sowie die Naturvorstellungen der beiden Epochen behandelt, auf denen die spätere Textbeobachtung basiert. Die Argumentation stützt sich vor allem auf Sonja Klimeks Thesen zu literarischen Landschaften. Die Entromantisierungsprozesse der Naturdarstellung werden ebenfalls beleuchtet. Im Abschluss wird untersucht, inwieweit Storm Naturräume nutzt, um das Unbewusste seiner Figur Rudolf von Schlitz darzustellen. In der Literatur dient die Naturbeschreibung oft als Projektionsmittel des Ungreifbaren. Besonders Wald, Gebirge und Topografie fungieren als Metaphern, die je nach literarischer Epoche variieren. In der Romantik ist der Wald ein verlockender und unheimlicher Ort, während im Realismus die Natur ihre magischen Werte und die Fähigkeit, zu sprechen, verliert.