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Die Arbeit untersucht die Rechtsfolgen der Konfusion, also der Vereinigung von Forderung und Schuld in einem Rechtssubjekt. Sie beantwortet die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer allgemeinen Regelung der Konfusion im deutschen BGB. Zur Klärung dieser zentralen Fragestellungen wurden rechtshistorische, rechtsvergleichende und rechtsökonomische Analysen herangezogen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kodifizierung und den Rechtsfolgen der Konfusion, wobei die vorherrschende Meinung besagt, dass ein Schuldverhältnis durch Konfusion erlischt. Zwei zentrale Probleme werden behandelt: die Sinnhaftigkeit einer grundlegenden Konfusionsnorm im BGB und die Suche nach einer interessengerechten Lösung für die Rechtsfolge der Konfusion in Einzelfällen. Ein Ziel der Arbeit ist die Systematisierung von Ausnahmefällen, in denen das Schuldverhältnis nicht erlischt. Im Gegensatz zu anderen Zivilrechtskodifikationen enthält das BGB keine allgemeine Norm zur Konfusion, was die Frage aufwirft, warum eine Kodifizierung im BGB nicht stattfand. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Einführung einer Konfusionsnorm im BGB weder sinnvoll noch notwendig ist und dass ein Schuldverhältnis grundsätzlich durch Konfusion erlischt, es sei denn, ein schützenswertes Interesse am Fortbestand besteht.
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Kodifizierung und Rechtsfolgen der Konfusion., Jonas Schmidbauer
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- 2023
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- (Paperback)
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