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Inwiefern lassen sich soziale Tatbestände in Gesellschaften von Wildbeutern und tribal organisierten Bauern/Viehzüchtern besser erklären als mit herkömmlichen ethnologischen Modellen? Diese Analyse untersucht, wie Spieltheorie, Institutionen- und Organisationsökonomik, "Public choice"-Theorie und Evolutionsökonomik neue Perspektiven eröffnen und Fragen aufwerfen, die die Ethnologie bisher nicht berücksichtigt hat. Neben einer kritischen Auseinandersetzung mit akteurzentrierten Ansätzen, die oft an neoklassische Theorien anknüpfen, werden zentrale Themen der Politischen Ökonomie einfacher Gesellschaften behandelt. Dazu gehören Produktions- und Machtstrategien, die Legitimation von Machthierarchien, Gabentausch, Warentausch, Lokalgruppen und Verwandtschaftsbeziehungen sowie Krieg und Frieden. Ethnographische Fallbeispiele werden herangezogen, um diese Themen im theoretischen Kontext zu diskutieren. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Aspekte wie neoklassische Ökonomik, Produktionsstrategien, Verhaltensökologie, strategisches Handeln in der Politik, die Politik des Gabentausches, sowie Konzepte und Modelle der Spieltheorie. Zudem werden Themen wie Krieg und Allianz, Rational Choice, Markttheorie, Warentransaktionen, Eigentumsrechte und Ressourcennutzung behandelt, um eine umfassende Schlussbilanz zur politischen Ökonomie einfacher Gesellschaften zu ziehen.
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Neue Politische Ökonomie einfacher Gesellschaften, Jürg Helbling
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- 2021
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