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Die Arbeit verbindet eine kritische Diskursanalyse mit einer Macht- und Rechtsanalyse und untersucht das gesellschaftliche Problem des Sprechens, das kein Gehör findet. Sie analysiert strukturellen Rassismus in der deutschen Rechtsprechung und beleuchtet die Wirkweise hegemonialer Diskurse im Recht. Die empirische Untersuchung zeigt, dass die deutsche Rechtsprechung mit einem verkürzten Verständnis von Rasse und Rassismus operiert. Durch das Konzept der Subalternität wird Rassismus als diskursives Phänomen und als struktureller Ausschluss aus hegemonialen Diskursen präsentiert. Es wird deutlich, dass der wirksame Rechtsschutz gegen rassistische Diskriminierung nicht primär an gesetzgeberischen Mängeln scheitert, sondern an der unzureichenden Auslegung bestehender Schutznormen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer drastischen Erweiterung der gleichheits- und rassismuskritischen Kompetenz im Recht sowie eine Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen und dem eigenen Wissen. Die Untersuchung gliedert sich in mehrere Teile, die sich mit Subalternität und Rassismus, den Artikulationsbedingungen der Judikative und einer empirischen Analyse der Rechtsprechung befassen. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und einem Verzeichnis der verwendeten Literatur.
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Subalternität, Rassismus, Recht., Carolin Stix
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- 2023
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- (Paperback)
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