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- 305 Seiten
- 11 Lesestunden
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Um 1800 sucht die schwarze Pestilenz Deutschland heim, jedoch nicht mit menschlichen Verlusten, sondern mit neuen Erkenntnissen in Optik, Elektrizität und Wärme. Diese kritische Bezeichnung bezieht sich auf Justus von Liebig und die romantische Naturphilosophie von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und seinen Anhängern, die eine Universalwissenschaft anstrebten. Die Monographie beginnt mit dieser Bewegung, die zwischen Anerkennung und Ablehnung schwankte, und untersucht die Rezeption und Poetisierung naturwissenschaftlichen Wissens in der Wärmelehre bei Autoren wie Heinrich von Kleist, Achim von Arnim, Clemens Brentano, Jean Paul, E.T.A. Hoffmann und Joseph von Eichendorff. Im Fokus steht nicht nur die Beschreibung der von romantischen Autoren verwendeten Theorien aus der Wärmelehre, sondern auch die Darstellung literarischer Figuren als Atome, Wärmeteilchen oder Wärmekraftmaschinen im Sinne der Soziophysik. Die Arbeit verbindet Literaturwissenschaft, Physik und Soziologie und beleuchtet die interdisziplinäre Wirkung der Wärme, wodurch sie sich dem Einheitsgedanken der romantischen Naturphilosophie annähert. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie Interdisziplinarität durch Wärme, historische Überblicke über Optik und Wärmelehre, die Soziophysik zur Erklärung literarischer Figuren und die Poetisierung der Wärmelehre bei verschiedenen Autoren.
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Soziologie + Thermodynamik = Soziophysik, Svenja Schröder
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- 2022
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