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Tiersymbolik im archaischen Griechenland

Analogie und Ambivalenz im Bild

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  • 248 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Mit den Schlüsselbegriffen 'Analogie' und 'Ambivalenz' wird die Bedeutung bestimmter Tiermotive entschlüsselt, die zur Bildwelt der Griechen des 7. und 6. Jahrhunderts v. Chr. gehören. Während diese Motive in Sagendarstellungen oder nicht-mythischen Szenen oft willkürlich erscheinen, sind ihre Botschaften nun verständlich. Im Mittelpunkt stehen Tiere, deren Eigenschaften sie als Bildzeichen von Analogie und Ambivalenz prädestinieren. Diese Tiergleichnisse sind Teil der frühgriechischen Erzähltechniken und der archaischen Bildwelt. Man nutzte dieses Vergleichspotential, um dem narrativen Kontext passende Tiermotive hinzuzufügen: So verschwindet Eurystheus flink wie eine Eidechse im Pithos. Zudem gibt es Tiere, die aufgrund zoologischer Merkmale wie Gestalt oder Lebensweise als Symbole der Ambivalenz fungieren. Sie zeichnen sich als Schwellenwesen aus, sei es durch ihre Nachtaktivität, als Amphibien oder Zugvögel. Als klassische Grenzgänger stellen sie Verbindungen her und gelten als Mediatoren. Daher bereichern sie Darstellungen von lebenszyklischen Übergängen wie Geburt, Adoleszenz, Hochzeit und Tod und erklären ihre Rolle im Votivwesen sowie als Grabbeigaben.

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Tiersymbolik im archaischen Griechenland, Stephanie Böhm

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Hardcover)
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Titel
Tiersymbolik im archaischen Griechenland
Untertitel
Analogie und Ambivalenz im Bild
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Stephanie Böhm
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Hardcover
Seitenzahl
248
ISBN13
9783795439033
Reihe
Beschreibung
Mit den Schlüsselbegriffen 'Analogie' und 'Ambivalenz' wird die Bedeutung bestimmter Tiermotive entschlüsselt, die zur Bildwelt der Griechen des 7. und 6. Jahrhunderts v. Chr. gehören. Während diese Motive in Sagendarstellungen oder nicht-mythischen Szenen oft willkürlich erscheinen, sind ihre Botschaften nun verständlich. Im Mittelpunkt stehen Tiere, deren Eigenschaften sie als Bildzeichen von Analogie und Ambivalenz prädestinieren. Diese Tiergleichnisse sind Teil der frühgriechischen Erzähltechniken und der archaischen Bildwelt. Man nutzte dieses Vergleichspotential, um dem narrativen Kontext passende Tiermotive hinzuzufügen: So verschwindet Eurystheus flink wie eine Eidechse im Pithos. Zudem gibt es Tiere, die aufgrund zoologischer Merkmale wie Gestalt oder Lebensweise als Symbole der Ambivalenz fungieren. Sie zeichnen sich als Schwellenwesen aus, sei es durch ihre Nachtaktivität, als Amphibien oder Zugvögel. Als klassische Grenzgänger stellen sie Verbindungen her und gelten als Mediatoren. Daher bereichern sie Darstellungen von lebenszyklischen Übergängen wie Geburt, Adoleszenz, Hochzeit und Tod und erklären ihre Rolle im Votivwesen sowie als Grabbeigaben.