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In fast allen Arbeiten von Hans Pollhammer ist ein Moment des Augenzwinkerns zu beobachten. Er begegnet den Dingen des Lebens mit ironischer Distanz und transformiert sie. Trotz des spielerischen Ansatzes ist ihm die Ernsthaftigkeit seiner Arbeit wichtig. Er reflektiert über die Kunstszene und betont, dass es nicht schadet, wenn die Werke so aussehen, wie sie aussehen, und dass man ernst sein kann, während man Spaß hat. Der Auswahlprozess für seine Arbeiten ist fließend; es gibt keinen letzten Auslöser, da er ständig kreativ tätig ist. Er fragt sich zwar, warum er immer wieder Bilder malt oder Koffer baut, doch der kreative Drang bleibt ungebrochen. Seine Inspiration kommt oft aus Filmen, insbesondere von Regisseuren wie Jarmusch und Kaurismäki, sowie aus seiner direkten Umgebung. Die Figuren, die er auswählt, sind solche, die ihm sympathisch sind und in wichtigen Szenen vorkommen. Pollhammer sieht seine Arbeiten auch als Mittel zur Dekonstruktion von Männlichkeit, indem er populäre Helden und Antihelden in seinen Bildern präsentiert. Die Frage, ob diese Figuren gescheitert sind, beantwortet er mit einem Schmunzeln und weist darauf hin, dass sie das selbst erledigt haben.
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Hans Pollhammer - des warad a guada titl, Hans Pollhammer, Hans-Peter Haas, Johannes Heuer, Hemma Schmutz, Ina Weber
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- 2022
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- (Hardcover)
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